*Source: https://www.years.co/de/erstattung*

Kostenerstattung

# Wird YEARS von deiner Versicherung erstattet?
YEARS-Diagnostik ist bei vielen privaten Krankenversicherungen und bKV-Tarifen erstattungsfähig. Was für deinen konkreten Tarif möglich ist, klären wir in einem kostenlosen 15-Minuten-Gespräch.

Erstattung prüfen Kostenlose Erstberatung

Allianz MeineGesundheit

Goldstandard

Vorsorge-Klausel

„Vorsorgeuntersuchungen werden unkompliziert ohne einen abgeschlossenen Vorsorgekatalog erstattet."

Quelle Allianz AVB, Stand 04/2025

Erstattung typischerweise möglich bei

Allianz Hallesche Continentale DKV HanseMerkur AXA Signal Iduna vitolo Württembergische NÜRNBERGER ARAG Generali

Erstattungs-Check

## Wie viel übernimmt deine Versicherung?
Drei kurze Fragen. Danach zeigen wir dir, was in deiner Konstellation realistisch ist.

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Wie bist du versichert?

Private Krankenversicherung (PKV)

Du bist privat krankenversichert (z.B. Debeka, Allianz, DKV).

Gesetzlich + ambulante Zusatzversicherung

Z.B. ambulanter Privat-Tarif, Vorsorge-Zusatz, „Komfort"-Pakete.

Gesetzlich + bKV vom Arbeitgeber

Betriebliche Krankenversicherung, z.B. Allianz, Hallesche, Continentale.

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV)

Reine GKV ohne Zusatz- oder Arbeitgeber-Versicherung.

Wissenshub Krankenversicherung

## Wird dein Check-up erstattet?
Ob deine Krankenversicherung YEARS erstattet, hängt von deinem Tarif ab. Hier verstehst du deinen Weg in wenigen Minuten, ohne Versicherungsdeutsch.

GKV

### Gesetzliche Krankenversicherung
Zahlt Behandlung im Krankheitsfall und Vorsorge im gesetzlichen Katalog. Präventive Diagnostik in der Tiefe eines YEARS-Programms gehört nicht dazu.

Zusatz

### Ambulante Zusatzversicherung
Eine private Ergänzung zu deiner Kasse, die du selbst abschließt. Je nach Tarif werden ambulante Privatleistungen und Vorsorge erstattet. Beim Abschluss wird nach deiner Gesundheit gefragt.

bKV

### Betriebliche Krankenversicherung
Dein Arbeitgeber stellt dir ein jährliches Gesundheitsbudget bereit. In Gruppenverträgen ohne Gesundheitsfragen und ohne Wartezeit. Bis zur Budgethöhe wird zu 100 % erstattet.

PKV

### Private Krankenversicherung
Vollversicherung anstelle der gesetzlichen Kasse. Viele Tarife erstatten ambulante Diagnostik und Vorsorge, abhängig von Tarif und Selbstbehalt.

Das Häkchen bedeutet: Über diesen Weg ist eine Erstattung von YEARS grundsätzlich möglich. Ob sie in deinem konkreten Tarif greift, entscheidet der Leistungskatalog deines Versicherers.

Warum YEARS-Erstattungsberatung

## Bei den meisten PKV-Tarifen wird Core großteils erstattet.

### Großteil meistens erstattet
YEARS führt privatärztliche Diagnostik durch und stellt Diagnosen sowie Ausschluss-Diagnosen, inklusive GOÄ-konformer Abrechnung. Bei den meisten PKV-Tarifen wird der Großteil der Kosten erstattet — der typische Eigenanteil liegt zwischen €200 und €700.

### Programm-Empfehlung inklusive
Wir helfen nicht nur bei der Erstattung. Im Beratungsgespräch beantworten wir alle Fragen rund um YEARS und empfehlen das Programm, das zu deiner Situation, deinen Zielen und deinem Tarif passt.

### Details im Beratungsgespräch
Eine Vorabeinreichung beim Versicherer empfehlen wir bewusst nicht — sie mindert die Erstattung in der Praxis oft. Welche Ziffern abgerechnet werden und was du erstattet bekommst, klären wir transparent im Beratungsgespräch.

Der Weg über den Arbeitgeber

## Ein Budget, das dein Arbeitgeber zahlt.
Die betriebliche Krankenversicherung ist für gesetzlich Versicherte der direkteste Weg zu einer regelmäßigen Erstattung. Dein Arbeitgeber schließt den Vertrag ab, du bekommst ein Budget.

600 – 1.500 €

Gesundheitsbudget pro Kopf und Jahr, je nach Stufe

ab 9,95 €

Beitrag pro Monat und Kopf, den der Arbeitgeber trägt

100 %

Erstattung bis zur Budgethöhe

keine

Gesundheitsfragen, Wartezeiten oder Ausschlüsse im Gruppenvertrag

### So läuft die Erstattung

- 1 Dein Arbeitgeber schließt einen Gruppenvertrag ab, du musst nichts unterschreiben und nichts zuzahlen.
- 2 Du gehst zu YEARS und bekommst eine GOÄ-konforme Rechnung mit Name, Leistung, Ziffer und Datum.
- 3 Du reichst die Rechnung über die App des Versicherers oder per Mail ein, Frist sind drei Jahre.
- 4 Bis zur Budgethöhe wird zu 100 % erstattet, das Budget füllt sich jedes Jahr neu auf.

Gruppenverträge sind je nach Versicherer ab etwa drei bis zehn Mitarbeitenden möglich. Quelle: better health benefits, Stand August 2026 .

Der unbequeme Teil

## Warum es teurer wird, wenn du wartest.
Bei jeder privat abgeschlossenen Zusatz- oder Einzelversicherung wird nach deinem Gesundheitszustand gefragt. Das ist der Punkt, an dem die meisten Wege eng werden.

### Was gefragt wird
Behandlungen und Diagnosen der letzten Jahre, laufende Therapien, Medikamente. Bestehende Behandlungen können zu Ausschlüssen einzelner Leistungen oder zu einer Ablehnung führen.

### Was das praktisch heißt
Je früher du das klärst, desto besser deine Chancen. Wer den Abschluss aufschiebt, bis eine Diagnose im Raum steht, hat den Weg über die private Zusatzversicherung oft schon verloren.

### Die Ausnahme: der Gruppenvertrag
Über die betriebliche Krankenversicherung entfällt diese Prüfung in der Regel. Weil der Arbeitgeber eine ganze Gruppe versichert, gibt es typischerweise keine Gesundheitsfragen, keine Wartezeiten und keine Ausschlüsse. Auch laufende Behandlungen sind mitversichert.

Steuer

## Warum das Budget mehr wert ist als eine Gehaltserhöhung.
Bis 50 Euro pro Monat und Kopf ist das Gesundheitsbudget als Sachbezug steuer- und sozialabgabenfrei (§ 8 Abs. 2 S. 11 EStG). Für deinen Arbeitgeber sind die Beiträge zusätzlich als Betriebsausgabe absetzbar. Vom Budget kommt damit deutlich mehr bei dir an als von einem entsprechenden Brutto-Betrag im Gehalt.

Ob eine betriebliche Krankenversicherung im Einzelfall unter die Sachbezugsfreigrenze fällt, hängt von der konkreten Ausgestaltung des Vertrags ab. Diese Seite ersetzt keine steuerliche Beratung.

### Rechenbeispiele
Gerechnet mit dem Listenpreis von YEARS Core und einem bKV-Tarif mit offener Vorsorgeklausel. Keine Erstattungszusage.

Standard-Budget, YEARS Core

Budget 1.200 € Programm Core · 1.900 € Eigenanteil 700 €

Im Folgejahr füllt sich das Budget neu auf und trägt die Verlaufskontrolle.

Premium-Budget, YEARS Core

Budget 1.500 € Programm Core · 1.900 € Eigenanteil 400 €

Die häufigste Konstellation, wenn der Check-up jährlich laufen soll.

Einstiegs-Budget, YEARS Core

Budget 600 € Programm Core · 1.900 € Eigenanteil 1.300 €

Eine ambulante Zusatzversicherung kann den Rest je nach Tarif weiter senken.

Kein Budget im Unternehmen?

## Du kannst den Anstoß geben.
Viele Arbeitgeber kennen die betriebliche Krankenversicherung schlicht nicht. Über unseren Partner kannst du eine Einschätzung für dein Unternehmen anstoßen. Die Ansprache läuft auf Wunsch anonym, dein Name taucht dann nirgends auf. Wenn du es lieber selbst in die Hand nimmst, bekommst du ein Handout, mit dem du deinem Arbeitgeber die Rechnung vorlegen kannst.

Arbeitgeber ansprechen lassen

Häufige Fragen zur Krankenversicherung

## Was gesetzlich Versicherte am häufigsten fragen.

Zahlt meine gesetzliche Krankenkasse einen Longevity-Check-up? Nein. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt Behandlung im Krankheitsfall und Vorsorge in dem Umfang, den der gesetzliche Leistungskatalog vorsieht, etwa den Check-up ab 35 alle drei Jahre. Präventive Diagnostik in der Tiefe eines YEARS-Programms, mit erweitertem Biomarker-Profil, Bildgebung und ärztlicher Auswertung, ist darin nicht enthalten. Das heißt aber nicht, dass du den Check-up dauerhaft komplett selbst zahlen musst. Über eine ambulante Zusatzversicherung, eine betriebliche Krankenversicherung deines Arbeitgebers oder einen Wechsel in die private Krankenversicherung wird YEARS je nach Tarif erstattungsfähig. Welcher dieser Wege zu deiner Situation passt, klärst du am schnellsten in einer kurzen Beratung.

Was ist eine betriebliche Krankenversicherung? Eine betriebliche Krankenversicherung, kurz bKV, ist eine private Zusatzversicherung, die dein Arbeitgeber für die Belegschaft abschließt und bezahlt. Du bekommst damit ein jährliches Gesundheitsbudget, das du für Leistungen einsetzt, die die gesetzliche Kasse nicht oder nur teilweise trägt: Zahnbehandlung, Sehhilfen, Osteopathie, Heilpraktiker und Vorsorge. Die Budgets liegen üblicherweise zwischen 600 und 1.500 Euro pro Kopf und Jahr. Bis zur Budgethöhe wird zu 100 Prozent erstattet. Du unterschreibst nichts und zahlst nichts dazu. Anders als bei einer privat abgeschlossenen Zusatzversicherung entfällt im Gruppenvertrag in der Regel die Gesundheitsprüfung.

Brauche ich für eine bKV eine Gesundheitsprüfung? In aller Regel nicht. Weil der Arbeitgeber eine ganze Gruppe versichert, verzichten die Versicherer im Gruppenvertrag typischerweise auf Gesundheitsfragen, Wartezeiten und Ausschlüsse. Auch laufende Behandlungen sind mitversichert. Das ist der entscheidende Unterschied zu einer Zusatzversicherung, die du selbst abschließt: Dort wird nach deinem Gesundheitszustand gefragt, und bestehende Diagnosen können zu Ausschlüssen einzelner Leistungen oder zu einer Ablehnung führen. Wenn du also ohnehin schon in Behandlung bist, ist der Weg über den Arbeitgeber meist der einzige, der dir noch offensteht. Die konkreten Bedingungen hängen vom Versicherer und vom Gruppenvertrag ab.

Wie reiche ich meine YEARS-Rechnung ein? YEARS rechnet nach der Gebührenordnung für Ärzte ab. Du bekommst eine Rechnung, auf der dein Name, die erbrachten Leistungen mit GOÄ-Ziffer und das Datum stehen: genau die Angaben, die Versicherer für eine Erstattung brauchen. Diese Rechnung reichst du über die App deines Versicherers ein oder per E-Mail beziehungsweise Post. Zeit hast du dafür bis zum Ende der gesetzlichen Verjährungsfrist von drei Jahren. Bei einer betrieblichen Krankenversicherung wird bis zur Höhe deines Jahresbudgets zu 100 Prozent erstattet, vorausgesetzt die Leistung ist im Leistungskatalog deines Tarifs enthalten. Eine Vorabeinreichung empfehlen wir nicht, weil sie die Erstattung in der Praxis oft mindert.

Was passiert mit der bKV, wenn ich den Job wechsle? Der Schutz aus der betrieblichen Krankenversicherung endet grundsätzlich mit dem Arbeitsverhältnis, weil der Vertrag zwischen deinem Arbeitgeber und dem Versicherer besteht. Viele Tarife bieten allerdings eine Fortführung an: Du übernimmst den Vertrag privat und zahlst den Beitrag dann selbst, meist ohne erneute Gesundheitsprüfung. Genau das macht die bKV auch langfristig interessant, wenn du eine Vorerkrankung hast. Der Zugang bleibt dir erhalten, den du privat womöglich nicht mehr bekommen würdest. Ob und zu welchen Konditionen dein Tarif eine Fortführung vorsieht, steht in den Vertragsbedingungen und sollte vor dem Wechsel geklärt werden.

Lohnt sich eine ambulante Zusatzversicherung für Vorsorge? Das hängt stark vom Tarif ab. Es gibt ambulante Zusatzversicherungen, die private Vorsorgeleistungen und ambulante Privatbehandlung erstatten, und solche, die im Wesentlichen den gesetzlichen Katalog abbilden und für einen Check-up dieser Tiefe wenig beitragen. Die Beiträge zahlst du selbst, und beim Abschluss wird nach deinem Gesundheitszustand gefragt. Der Vorteil gegenüber der betrieblichen Variante: Der Schutz gehört dir und bleibt beim Jobwechsel bestehen. In der Praxis ergänzen sich beide gut, weil das arbeitgeberfinanzierte Budget den Eigenanteil senkt, den die Zusatzversicherung offen lässt. Was für dich rechnet, lässt sich in einem kurzen Gespräch durchgehen.

Gemeinsam mit

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### 15 Minuten, danach weißt du, welcher Weg zu dir passt.
better health benefits berät zu Zusatzversicherung, betrieblicher Krankenversicherung und PKV. Im Setup-Check gehst du deine Konstellation durch und erfährst, was welcher Weg kostet.

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Die rechtliche Grundlage

## Welche Versicherung zahlt was, und unter welcher Bedingung
Die Frage wird meist mit einem Ja oder Nein beantwortet. Tatsächlich gibt es fünf Träger mit fünf verschiedenen Voraussetzungen, und der gesetzliche Anspruch ist genauer geregelt, als die meisten annehmen.

Träger | Was übernommen wird | Voraussetzung | Für ein YEARS-Programm |

Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) | Die Gesundheitsuntersuchung nach § 25 Abs. 1 SGB V und die Krebsfrüherkennung nach § 25 Abs. 2 SGB V, in dem Umfang, den der Gemeinsame Bundesausschuss festlegt. | Anspruch ab 18 Jahren. Zwischen 18 und 34 einmalig, ab dem vollendeten 35. Lebensjahr alle drei Jahre. Ab 35 kommen Urinuntersuchung sowie Blutzucker- und Cholesterinwerte hinzu, dazu ein einmaliges Hepatitis-B- und -C-Screening und die Überprüfung des Impfstatus. | Trägt kein YEARS-Programm. Die Kasse zahlt den gesetzlichen Mindestumfang, nicht eine erweiterte Diagnostik. |
Private Krankenversicherung (PKV) | Was im Tarif steht. Ambulante Vorsorge ist bei vielen Tarifen enthalten, der Umfang unterscheidet sich aber erheblich. | Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte. Entscheidend sind die im Tarif vereinbarten Leistungen, ein etwaiger Selbstbehalt und ob Vorsorge ohne Krankheitsverdacht eingeschlossen ist. Eine verbindliche Aussage gibt nur der Versicherer. | Je nach Tarif teilweise oder überwiegend erstattungsfähig, weil YEARS nach GOÄ abrechnet. |
Betriebliche Krankenversicherung (bKV) | Ein Budget, das der Arbeitgeber finanziert und das für ambulante Leistungen einschließlich Vorsorge verwendet werden kann. | Voraussetzung ist, dass der Arbeitgeber eine bKV abgeschlossen hat. Bei Gruppenverträgen entfällt die Gesundheitsprüfung in der Regel. Das Budget ist an das Arbeitsverhältnis gebunden. | Der praktisch wichtigste Weg für gesetzlich Versicherte, weil er nicht am eigenen Versicherungsstatus hängt. |
Ambulante Zusatzversicherung | Leistungen oberhalb des gesetzlichen Katalogs, je nach Tarif auch Vorsorgeuntersuchungen. | Abschluss vor dem Bedarf, meist mit Gesundheitsprüfung und Wartezeit. Wer erst bei konkretem Anlass abschließt, fällt in der Regel unter einen Ausschluss. | Abhängig vom Tarif. Erstattungshöchstbeträge je Kalenderjahr sind der übliche Begrenzungsmechanismus. |
Beihilfe (Beamte) | Früherkennungsuntersuchungen nach der Beihilfeverordnung des jeweiligen Dienstherrn. | Der Umfang richtet sich nach der Verordnung des Bundes oder des jeweiligen Landes und unterscheidet sich zwischen den Dienstherren. Zusammen mit der Restkostenversicherung ergibt sich daraus der erstattungsfähige Anteil. | Im Zusammenspiel mit der privaten Restkostenversicherung zu prüfen, nicht getrennt davon. |

### Die drei Voraussetzungen, die das Gesetz stellt
§ 25 Abs. 3 SGB V nennt drei Bedingungen, die erfüllt sein müssen, damit die gesetzliche Kasse eine Früherkennungsuntersuchung überhaupt trägt. Sie erklären, warum bestimmte Verfahren nicht im Katalog stehen — und sie sind dieselbe Hürde, die wir an unsere eigenen Verfahren anlegen.

1

#### Die Krankheit muss wirksam behandelbar sein
Früh zu erkennen, was man anschließend nicht besser behandeln kann, bringt keinen Vorteil. Das Gesetz verlangt deshalb zuerst eine wirksame Behandlung, nicht zuerst eine Messmethode.

2

#### Das Vor- oder Frühstadium muss erfassbar sein
Es muss ein Verfahren geben, das die Erkrankung vor den Beschwerden zuverlässig zeigt. Ein Test, der erst spät anspricht oder häufig falsch positiv ist, erfüllt das nicht.

3

#### Es muss genügend qualifizierte Ärzte und Einrichtungen geben
Ein Screening ist nur sinnvoll, wenn die Abklärung danach flächendeckend möglich ist. Ein Befund ohne erreichbare Abklärung erzeugt Beunruhigung statt Nutzen.

### Quellen

- § 25 SGB V — Gesundheitsuntersuchungen Grundlage für den Anspruch ab 18 Jahren (Abs. 1), die Krebsfrüherkennung (Abs. 2), die drei Voraussetzungen (Abs. 3) und die Zuständigkeit des Gemeinsamen Bundesausschusses für Zielgruppen, Altersgrenzen und Häufigkeit (Abs. 4).

- Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses Quelle für die Intervalle (einmalig zwischen 18 und 34, ab 35 alle drei Jahre) und für den Umfang ab 35 einschließlich Urin, Blutzucker, Cholesterin, einmaligem Hepatitis-Screening und Impfstatus.

Diese Übersicht ist eine allgemeine Einordnung, keine Rechts- oder Versicherungsberatung. Was Dein Vertrag konkret trägt, sagt verbindlich nur Dein Versicherer.

## Häufige Fragen zur Kostenübernahme

Welche Versicherungen übernehmen die Kosten für präventive Gesundheitsuntersuchungen und unter welchen Voraussetzungen? + Fünf Träger kommen in Frage, mit unterschiedlichen Voraussetzungen. Die gesetzliche Krankenversicherung trägt die Gesundheitsuntersuchung nach § 25 SGB V: einmalig zwischen 18 und 34, ab 35 alle drei Jahre, im Umfang der Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die private Krankenversicherung erstattet nach Tarif, abgerechnet über die Gebührenordnung für Ärzte. Eine betriebliche Krankenversicherung stellt ein Budget bereit, Voraussetzung ist der Abschluss durch den Arbeitgeber. Eine ambulante Zusatzversicherung greift nur, wenn sie vor dem Bedarf abgeschlossen wurde, meist mit Gesundheitsprüfung und Wartezeit. Für Beamte gilt die Beihilfe nach der Verordnung des jeweiligen Dienstherrn. Erweiterte Vorsorgeprogramme trägt die gesetzliche Kasse nicht. Welcher Weg für Dich realistisch ist, hängt zuerst an Deinem Versicherungsstatus und erst danach am Budget.

Warum zahlt die gesetzliche Krankenkasse kein Ganzkörper-MRT zur Vorsorge? + Weil § 25 Abs. 3 SGB V drei Voraussetzungen nennt, die dafür nicht erfüllt sind. Die Norm verlangt, dass die Krankheit wirksam behandelbar ist, dass ihr Vor- oder Frühstadium durch diagnostische Maßnahmen erfassbar ist und dass genügend qualifizierte Ärzte und Einrichtungen für die Abklärung vorhanden sind. Für die Bildgebung des ganzen Körpers bei beschwerdefreien Menschen ist bislang nicht belegt, dass sie Sterblichkeit oder Erkrankungshäufigkeit senkt, und sie erzeugt regelmäßig Zufallsbefunde ohne Behandlungsfolge. Das ist kein Verwaltungsargument, sondern dieselbe Hürde, die wir auf unserer Evidenzseite an die eigenen Verfahren anlegen. Deshalb bewerben wir das MRT auch nicht als Kassenleistung. Der gesetzliche Katalog ist damit keine Sparliste, sondern eine Evidenzliste.

Was ist im gesetzlichen Check-up enthalten? + Nach der Gesundheitsuntersuchungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses gehören dazu ein ärztliches Gespräch zur Erfassung der Risiken, eine körperliche Untersuchung, die Überprüfung des Impfstatus anhand der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und eine präventionsorientierte Beratung. Ab dem vollendeten 35. Lebensjahr kommen eine Urinuntersuchung sowie Blutzucker- und Cholesterinwerte hinzu, dazu ein einmaliges Screening auf Hepatitis B und C. Zwischen 18 und 34 sind Lipidprofil und Nüchternglukose nur bei entsprechendem Risikoprofil abrechenbar. Die Krebsfrüherkennung läuft nach § 25 Abs. 2 SGB V in eigenen Intervallen und ist nicht Teil dieses Termins. Der Termin selbst ist für Dich kostenfrei, und Du brauchst dafür weder eine Überweisung noch einen konkreten Anlass.

Lohnt sich ein privat bezahlter Check-up, wenn die Kasse schon einen anbietet? + Das hängt davon ab, was Du zusätzlich wissen willst. Der gesetzliche Check-up ist auf wenige, gut belegte Fragen ausgelegt und in diesem Rahmen sinnvoll: Blutdruck, Blutzucker, Lipide, Impfstatus. Wer darüber hinaus ein erweitertes Biomarker-Profil, Funktionsdiagnostik oder Bildgebung möchte, bekommt das dort nicht. Ob dieser Zuwachs in Deiner Situation etwas beiträgt, ist eine ärztliche Frage und keine Frage des Umfangs. Nimm den gesetzlichen Anspruch in jedem Fall wahr, er ist bezahlt und ersetzt nichts, was Du privat dazunimmst. Nimm den gesetzlichen Anspruch in jedem Fall wahr, er ist bezahlt. Was er abdeckt, steht oben in der Übersicht. Wir sagen Dir im kostenlosen Erstgespräch auch, wenn er in Deinem Fall ausreicht.

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Disclaimer

Die auf dieser Seite genannten Tarif-Klauseln stammen aus den allgemeinen Versicherungsbedingungen der jeweiligen Anbieter, Stand Mai 2026. Tarifbedingungen können sich ändern. Die finale Erstattungszusage erfolgt immer durch den Versicherer.

Wir wissen nicht zu 100 % im Voraus, was dein Versicherer erstattet — genau deshalb gibt es die kostenlose Beratung. Verbindliche Aussagen klärst du am besten direkt mit deiner Versicherung; wir helfen im Gespräch dabei, die richtigen Fragen zu stellen.

YEARS ist eine private Klinik für Präventivmedizin in Berlin. Wir rechnen GOÄ-konform. Wir sind kein Versicherungsvermittler und beziehen keine Provisionen von Krankenversicherungen.

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