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YEARS vs. AIVA: Zwei Berliner Longevity-Kliniken im Vergleich

Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem der spannendsten Standorte für Longevity-Medizin in Deutschland entwickelt. Dabei stechen vor allem YEARS und AIVA heraus.

Von Niko Hems, M.Sc.Veröffentlicht am 25. März 2026Aktualisiert am 31. März 202613 Min. Lesezeit
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Berlin hat sich in den letzten Jahren zu einem der spannendsten Standorte für Longevity-Medizin in Deutschland entwickelt. Wer nach einem umfassenden Gesundheitscheck sucht, stößt dabei schnell auf zwei Namen: YEARS in Charlottenburg und AIVA Aesthetics & Longevity in Biesdorf. Beide Kliniken versprechen Prävention auf hohem Niveau. Beide arbeiten privatärztlich. Und beide setzen auf moderne Diagnostik.

Trotzdem verfolgen YEARS und AIVA grundlegend unterschiedliche Ansätze. Die eine Klinik konzentriert sich auf tiefe, forschungsbasierte Diagnostik mit bis zu 230+ Biomarkern. Die andere verbindet Präventionsmedizin mit ästhetischen Behandlungen und regenerativen Therapien unter einem Dach.

Die Entscheidung zwischen beiden hängt davon ab, was du von einer Longevity-Klinik erwartest: maximale Diagnostik-Tiefe oder ein breites Spektrum aus Prävention, Therapie und Ästhetik. Dieser Vergleich zeigt dir, was beide Kliniken konkret anbieten, wo die Unterschiede liegen und welcher Ansatz besser zu deinen Zielen passt.

AIVA Aesthetics & Longevity: Das Angebot im Überblick

Das Arona-Institut für Vitalität und Ästhetik (kurz: AIVA) eröffnete im November 2023 auf dem Gesundheitscampus in Berlin-Biesdorf. Getragen von der Upwind Holding, arbeitet dort ein Team von etwa 20 Fachkräften auf rund 1.400 Quadratmetern, darunter Dermatologen, Sportmediziner und Ärzte für plastische Chirurgie. Geleitet wird das Institut von Andrea Caletti, Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie.

AIVAs Konzept basiert auf drei Säulen: Prävention, Regeneration und Ästhetik. Statt sich auf eine Disziplin zu spezialisieren, will das Institut möglichst viele Gesundheits- und Schönheitsthemen an einem Ort abdecken. Die Einrichtung ist bewusst stilvoll und minimalistisch gestaltet, mit einer hauseigenen Longevity-Bar, an der Besucher mit Smoothies und Snacks empfangen werden. AIVA operiert als reine Privatpraxis.

Diagnostik und Check-ups bei AIVA

AIVA bietet drei Check-up-Pakete an. Der Basis-Check-up startet bei 249 Euro (120 Minuten) zuzüglich externer Laborkosten und umfasst eine grundlegende Untersuchung mit Blutanalyse. Der Leistungs-Check-up kostet 890 Euro und beinhaltet eine Spiroergometrie mit VO₂max-Messung. Das umfangreichste Paket, der Premium-Check-up, liegt bei 1.449 Euro (265 Minuten) und enthält Ultraschalluntersuchungen von Herz und Gefäßen, eine Spiroergometrie mit Laktatschwellenbestimmung, einen neurokognitiven Test, eine VNS-Analyse des vegetativen Nervensystems sowie ein Hautkrebsscreening.

Einzelne Untersuchungen lassen sich auch separat buchen. Eine Echokardiographie kostet 319 Euro, ein Ultraschall der Halsgefäße 170 Euro, eine Spirometrie 40 Euro. Das gibt Flexibilität, erfordert aber auch eigene Koordination und Zusammenführung der Ergebnisse.

Regenerative Therapien: Kryokammer, HBOT, IHHT

Ein Bereich, in dem AIVA sich klar positioniert, sind regenerative Behandlungen. Das Institut betreibt eine Kryokammer (Ganzkörperkältetherapie bei -120 °C), eine hyperbare Sauerstoffdruckkammer (HBOT) und bietet Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Training (IHHT) an. Dazu kommen Infusionstherapien mit NAD+ und verschiedenen Mikronährstoff-Kombinationen an der hauseigenen "Drips Bar". Eine Anti-Ox-Infusion kostet 179 Euro, eine Skin-and-Glow-Infusion 99 Euro.

Diese Therapieformen sprechen Menschen an, die aktiv in Regeneration investieren wollen. Kryotherapie und HBOT sind in der Longevity-Community populär, auch wenn die Evidenzlage für einige Anwendungsbereiche noch begrenzt ist.

Ästhetische Medizin als Zusatzangebot

AIVA bietet unter demselben Dach ein breites Spektrum ästhetischer Eingriffe an: Botox-Behandlungen, Filler, Bruststraffungen und -verkleinerungen, Bauchdeckenstraffungen, Fettabsaugungen, Microneedling und Mesotherapie. Ein separater SPA-Bereich ergänzt das Angebot mit kosmetischen Behandlungen wie Hydrafacials.

Klinikleiter Caletti beschreibt den Ansatz gegenüber Business Insider so: Viele Klienten kommen zunächst wegen ästhetischer Anliegen und entdecken dann das Longevity-Angebot. Die Ästhetik dient also auch als Einstieg in die Präventionsmedizin. Das ist ein valides Geschäftsmodell, setzt aber naturgemäß einen anderen Schwerpunkt als eine rein diagnostisch ausgerichtete Klinik.

YEARS: Wissenschaftlich fundierte Longevity-Diagnostik in Berlin

YEARS verfolgt einen anderen Ansatz. Die Klinik in Berlin-Charlottenburg (Joachimsthaler Str. 34) konzentriert sich ausschließlich auf Diagnostik und Prävention. Keine ästhetischen Eingriffe, keine Infusionsbar, keine Kryokammer. Stattdessen: standardisierte Diagnostikprogramme mit klar definiertem Umfang, ärztlicher Einordnung und einem integrierten Forschungsmodell.

Die wissenschaftliche Leitung liegt bei Dr. med. Jan K. Hennigs (Stanford Research Fellow, 40+ Publikationen, UKE Hamburg). Hinter YEARS steht Apollo Health Ventures als Investor, ein auf Longevity spezialisierter Fonds.

Die drei Programme: Core®, Evolve®, Ultimate®

YEARS arbeitet mit drei fest definierten Programmstufen. Jede baut auf der vorherigen auf.

YEARS Core® (€1.900, 6 Stunden, 87 Biomarker) bildet die medizinische Baseline. Das Programm beinhaltet ein umfassendes Laborpanel mit Markern wie HOMA-Index, ApoB (Apolipoprotein B, ein präziserer Risikomarker für Herz-Kreislauf-Erkrankungen als LDL allein), hs-CRP und NT-proBNP. Dazu kommen ein 12-Kanal-EKG, erweiterter Ultraschall von Herz, Bauchorganen, Schilddrüse und Blutgefäßen, eine Messung der arteriellen Steifigkeit, KI-gestütztes Hautscreening, Bodyplethysmographie für die Lungenfunktion, VO₂max-Messung per Ergospirometrie (einer der stärksten Einzelprädiktoren für Gesamtmortalität), HRV-Test, 3D-Bodyscan, Bioimpedanzanalyse, KI-Funduskopie, neurokognitive Testbatterie, Audiometrie, Knochendichtemessung und ein oraler Glukosetoleranztest (OGTT).

Nach etwa zwei Wochen folgt ein ärztliches Strategiegespräch, in dem alle identifizierten Risiken besprochen und eingeordnet werden. Der gesamte Befund wird in einem YEARS Health Report zusammengefasst (60+ Seiten). Die Abrechnung erfolgt nach GOÄ, was die Erstattungswahrscheinlichkeit bei privater Krankenversicherung erhöht.

YEARS Evolve® (€7.600, 9 Stunden, 120+ Biomarker) enthält alles aus Core® und erweitert um ein Ganzkörper-MRT mit proprietärer YEARS-Sequenz, eine Liquid Biopsy (truCheck), die potenziell zirkulierende Tumorzellen für über 70 Tumorarten erkennen kann, eine YEARS Biological Safe mit 70 kryokonservierten Proben (Blut, Stuhl, Urin, PBMCs), sieben epigenetische Uhren, die eine Einschätzung des biologischen Alters geben, sowie ein erweitertes Hormonpanel mit Testosteron, DHEA-S und Cortisol. Evolve® beinhaltet ein 30-minütiges Pre-Visit-Gespräch, 10 Stunden Healthspan-Concierge-Beratung, einen ärztlichen Check-in mit Monitoring und zwei Coaching-Sessions.

YEARS Ultimate® (€16.900, 9 Stunden, 230+ Biomarker) geht noch einmal deutlich weiter. Zur gesamten Evolve®-Diagnostik kommen medizinische Genetik mit Whole-Exome- und Whole-Genome-Sequenzierung hinzu (170+ Risikogene, Pharmakogenetik für 150+ Medikamente), eine Mikrobiomanalyse der Darmflora, erweiterte epigenomische Marker, Autoimmunmarker, Zytokinprofile und Aminosäureprofile. Das Concierge-Paket umfasst monatliches 1:1-Coaching, drei ärztliche Check-ins pro Jahr und ein individuelles Forschungsprotokoll.

Was YEARS von anderen Longevity-Kliniken unterscheidet

Drei Aspekte fallen im Vergleich besonders auf.

Clinic-as-a-Study: YEARS ist die einzige ambulante Longevity-Klinik im deutschsprachigen Raum mit einem integrierten Forschungsmodell. Klienten werden in ein prospektives klinisches Register eingeladen, und die YEARS Biological Safe ermöglicht Langzeit-Vergleiche auf biologischer Ebene. Das unterscheidet YEARS von reinen Dienstleistungskliniken.

Standardisierte Protokolle: Jedes Programm hat einen fest definierten Umfang. Das erlaubt echte Verlaufsvergleiche über Jahre hinweg. Ein einzelner Messwert sagt wenig. Ein Verlaufsprofil über fünf Jahre liefert eine belastbare Grundlage für medizinische Entscheidungen.

Diagnostik-Tiefe statt Therapie-Breite: YEARS bietet weder regenerative Therapien noch ästhetische Eingriffe an. Der gesamte Fokus liegt auf der Frage: Wo steht dein Körper heute, und welche Risiken brauchen Aufmerksamkeit? Behandlungsempfehlungen kommen vom YEARS-Ärzteteam.

Der Vergleich: Diagnostik-Tiefe, Biomarker und Bildgebung

Hier wird der Unterschied zwischen den beiden Kliniken besonders deutlich.

Biomarker: 87 bis 230+ vs. Blutbild mit Einzelbuchungen

YEARS arbeitet mit strukturierten Panels, die klar definiert sind. Core® analysiert 87 Biomarker, Evolve® über 120, Ultimate® mehr als 230. Diese Panels beinhalten Marker, die im Standard-Check-up beim Hausarzt in der Regel fehlen: HOMA-Index (Insulinresistenz), ApoB, hs-CRP (Entzündung), NT-proBNP (Herzbelastung), Vitamin D, Ferritin und bei Evolve® und Ultimate® zusätzlich oxidiertes LDL, IGF-1, Lp-PLA2 (Lipoprotein-assoziierte Phospholipase A2, ein Entzündungsmarker im Gefäßsystem), Interleukin-6, Homocystein und den Omega-3/6-Index.

Bei AIVA sind Blutanalysen Teil der Check-up-Pakete, allerdings ohne konkrete Angabe zur Biomarkeranzahl oder Panel-Zusammensetzung auf der Website. Die Laborkosten fallen zudem separat an. Wer bei AIVA ein vergleichbares Biomarker-Spektrum erreichen will, muss das eigenständig mit dem behandelnden Arzt besprechen und koordinieren.

Bildgebung: Ganzkörper-MRT vs. Ultraschall

Beide Kliniken setzen Ultraschall ein. Bei YEARS gehört erweiterter Ultraschall (Herz, Bauchorgane, Schilddrüse, Blutgefäße) bereits zum Core®-Programm. AIVA bietet Ultraschall im Premium-Check-up und als Einzelleistung an.

Der entscheidende Unterschied: Ab Evolve® bietet YEARS ein Ganzkörper-MRT mit proprietärer Sequenz an. Bildgebung per MRT kann strukturelle Auffälligkeiten sichtbar machen, die im Ultraschall nicht darstellbar sind. AIVA hat kein MRT im Programm.

Lungenfunktion: Bodyplethysmographie vs. Spirometrie

Ein Detail, das oft untergeht: YEARS setzt auf Bodyplethysmographie für die Lungenfunktionsdiagnostik. Dieses Verfahren erfasst das gesamte Lungenvolumen, den Gasaustausch und die Belastbarkeit der Lunge. AIVA nutzt Spirometrie (40 Euro als Einzelleistung), die zwar einen guten Überblick liefert, aber weniger Informationen als eine Bodyplethysmographie erfasst.

Krebsfrüherkennung: Liquid Biopsy vs. Hautkrebsscreening

AIVA bietet im Premium-Check-up ein Hautkrebsscreening an. YEARS setzt im Core®-Programm auf ein KI-gestütztes Hautscreening mit einer Detektionsrate von 96,7%. Ab Evolve® kommt die Liquid Biopsy (truCheck) hinzu, die potenziell zirkulierende Tumorzellen für über 70 Tumorarten im Blut erkennen kann. Die Liquid-Biopsy-Technologie befindet sich in aktiver klinischer Weiterentwicklung und ergänzt die klassische Krebsdiagnostik um eine nicht-invasive Komponente.

Biologisches Alter und Omics

AIVA bietet optional die Bestimmung des biologischen Alters an, ohne die verwendete Methodik näher zu beschreiben. YEARS nutzt ab Evolve® sieben epigenetische Uhren, die eine differenzierte Einschätzung des biologischen Alterungsprozesses geben.

Ab Ultimate® kommen bei YEARS vollständige Omics-Analysen hinzu: Whole-Genome-Sequenzierung (170+ Risikogene, Pharmakogenetik für 150+ Medikamente), Mikrobiomanalyse und erweiterte Epigenomik. Bei AIVA sind Genomik und Mikrobiomik nicht Teil des Angebots.

Preise und Leistungen: Was bekommst du für dein Geld?

Die Preise beider Kliniken lassen sich auf den ersten Blick schwer vergleichen, weil die Modelle unterschiedlich funktionieren.

AIVA arbeitet modular. Du kannst einzelne Leistungen buchen (Spirometrie 40 Euro, Echokardiographie 319 Euro, VO₂max 249 Euro) oder ein Paket wählen (Basis 249 Euro, Premium 1.449 Euro). Laborkosten kommen separat dazu. Das Modell gibt Flexibilität, bedeutet aber auch, dass du bei jedem Besuch neu entscheidest, was untersucht wird. Eine standardisierte Verlaufskontrolle über Jahre erfordert dabei eigene Dokumentation.

YEARS arbeitet mit Fixpreisen für definierte Programme. Core® kostet €1.900 für 87 Biomarker und 25+ Untersuchungen in sechs Stunden. Evolve® €7.600 für 120+ Biomarker inklusive Ganzkörper-MRT, Liquid Biopsy und Biobank. Ultimate® €16.900 für 230+ Biomarker mit Genomik und monatlichem Coaching. In allen Programmen sind das ärztliche Strategiegespräch und der ausführliche Health Report enthalten. Die Abrechnung nach GOÄ erhöht die Chancen auf PKV-Erstattung.

Ein direkter Preisvergleich auf Leistungsbasis verdeutlicht die Unterschiede: AIVAs Premium-Check-up (1.449 Euro, 265 Minuten) enthält Ultraschall, Spiroergometrie, neurokognitiven Test, VNS-Analyse und Hautkrebsscreening. YEARS Core® (€1.900, 360 Minuten) enthält all diese Untersuchungsarten und zusätzlich 87 strukturierte Biomarker, Bodyplethysmographie statt Spirometrie, KI-Hautscreening, KI-Funduskopie, Knochendichtemessung, OGTT, 3D-Bodyscan und ein 60-seitiges ärztliches Ergebnisdokument mit Strategiegespräch.

Die Preisdifferenz von rund 450 Euro zwischen AIVAs Premium-Check-up und YEARS Core® ergibt bei Betrachtung des Leistungsumfangs ein deutlich anderes Bild als beim reinen Zahlenvergleich.

Regenerative Therapien: Wo AIVA punktet

AIVA bietet Behandlungen an, die bei YEARS nicht zum Programm gehören. Die Kryokammer, die hyperbare Sauerstofftherapie und das IHHT-Training sprechen Menschen an, die neben der Diagnostik auch aktive Regenerationsmaßnahmen in Anspruch nehmen wollen. Gleiches gilt für Infusionstherapien mit NAD+ oder Mikronährstoffen.

YEARS hat sich bewusst gegen solche Therapieangebote im eigenen Setup entschieden. Hintergrund ist die klare Trennung zwischen Diagnostik und Intervention. Aus Sicht von YEARS kann es problematisch sein, beides unter einem Dach anzubieten, da dadurch Anreize entstehen, bestimmte Therapien direkt zu empfehlen – unabhängig davon, ob sie im individuellen Fall wirklich notwendig oder evidenzbasiert sind. Für Patienten ist oft schwer nachvollziehbar, ob eine Maßnahme tatsächlich einen messbaren Mehrwert bringt.

Stattdessen verfolgt YEARS einen strikt datengetriebenen Ansatz: Zunächst wird eine möglichst umfassende Diagnostik durchgeführt, um ein vollständiges Bild zu erhalten. Darauf aufbauend werden individuelle, maßgeschneiderte Handlungsempfehlungen abgeleitet – unabhängig davon, ob diese intern angeboten werden oder nicht. Ziel ist es, Entscheidungen frei von strukturellem Bias zu treffen und Interventionen nur dann zu empfehlen, wenn sie im konkreten Fall sinnvoll und begründbar sind.

Wer Diagnostik und direkte Therapieangebote kombiniert sucht, findet bei AIVA ein breiteres Spektrum. Wer den Fokus auf maximale diagnostische Tiefe und eine unabhängige Ableitung von Maßnahmen legt, findet diesen Ansatz bei YEARS.

Welche Klinik passt zu wem?

Die Entscheidung zwischen YEARS und AIVA hängt weniger von "besser oder schlechter" ab und mehr davon, was du suchst.

AIVA kann die bessere Wahl sein, wenn du:

  • Einen ersten Einstieg in Longevity-Diagnostik suchst, ohne gleich einen vierstelligen Betrag zu investieren
  • Regenerative Therapien wie Kryotherapie, HBOT oder IHHT nutzen möchtest
  • Ästhetische Behandlungen mit Prävention kombinieren willst

YEARS passt besser, wenn du:

  • Maximale Diagnostik-Tiefe willst, mit 87 bis 230+ Biomarkern in einem standardisierten Protokoll
  • Unabhängige Therapieempfehlungen ohne Bias haben möchtest
  • Bildgebung per Ganzkörper-MRT oder Krebsfrüherkennung per Liquid Biopsy suchst
  • Wert auf eine integrierte Biobank und biologische Altersbestimmung per epigenetischen Uhren legst
  • Deine Gesundheitsdaten über Jahre vergleichbar machen willst (standardisierte Verlaufsprotokolle)
  • PKV-Erstattung über GOÄ-Abrechnung anstrebst
  • Ärztliche Einordnung durch ein auf Präventionsmedizin spezialisiertes Team erwartest
  • Am Forschungsmodell (Clinic-as-a-Study) teilnehmen möchtest

Wissenschaftliche Fundierung und Forschungsmodell

Ein Aspekt, der bei der Klinikwahl oft zu kurz kommt: Wie fundiert ist der wissenschaftliche Hintergrund?

YEARS arbeitet nach dem Clinic-as-a-Study-Prinzip. Klienten werden eingeladen, ihre anonymisierten Daten in ein prospektives klinisches Register einzubringen (Freiwillig). Langfristiges Ziel: der Aufbau einer normativen Alterungskohorte über zehn Jahre, die neue Erkenntnisse zur gesunden Alterung liefern kann. Die integrierte Biobank (ab Evolve®) mit 70 kryokonservierten Proben pro Klient ermöglicht retrospektive Analysen, wenn neue Biomarker oder Diagnostikmethoden verfügbar werden.

Diese Forschungsintegration findet sich bei keinem anderen ambulanten Longevity-Anbieter im deutschsprachigen Raum. Für Klienten bedeutet das: Die eigenen Gesundheitsdaten dienen nicht nur der persönlichen Vorsorge, sondern können zur Weiterentwicklung der Präventionsmedizin beitragen.

AIVA kommuniziert auf seiner Website keine vergleichbare Forschungskomponente. Der Fokus liegt auf der klinischen Versorgung und Behandlung.

Standort und Erreichbarkeit

YEARS befindet sich in Berlin-Charlottenburg in der Joachimsthaler Straße 34, zentral gelegen und gut erreichbar vom Bahnhof Zoo und Kurfürstendamm. AIVA liegt auf dem Gesundheitscampus in Berlin-Biesdorf, im östlichen Stadtrand. Je nach Wohnort und Anreise kann das ein relevanter Faktor sein. Für Klienten, die aus anderen Städten oder dem Ausland anreisen, bietet die zentrale Lage von YEARS logistische Vorteile.

Vergleichstabelle: YEARS vs. AIVA auf einen Blick

| Kriterium | YEARS (Core® bis Ultimate®) | AIVA (Basis bis Premium) | |---|---|---| | Biomarker | 87 bis 230+ (strukturierte Panels) | Blutanalyse (Umfang variiert) | | Ganzkörper-MRT | Ab Evolve® (proprietäres Protokoll) | Nicht verfügbar | | Liquid Biopsy | Ab Evolve® (truCheck, 70+ Tumorarten) | Nicht verfügbar | | Biobank | Ab Evolve® (70 kryokonservierte Proben) | Nicht verfügbar | | Biologisches Alter | 7 epigenetische Uhren (ab Evolve®) | Optional (Methodik nicht spezifiziert) | | Genomik | Whole-Genome (Ultimate®) | Nicht verfügbar | | Lungenfunktion | Bodyplethysmographie | Spirometrie | | Hautscreening | KI-gestützt (96,7% Detektionsrate) | Hautkrebsscreening (Premium) | | Regenerative Therapien | Nicht im Programm | Kryokammer, HBOT, IHHT, NAD+-Infusionen | | Ästhetische Medizin | Nicht im Programm | Botox, Filler, chirurgische Eingriffe | | Einstiegspreis | €1.900 (Core®) | 249 € (Basis) + Laborkosten | | Höchstes Paket | €16.900 (Ultimate®) | 1.449 € (Premium) + Laborkosten | | GOÄ-Abrechnung | Ja (PKV-Erstattung) | Privatpraxis (Details nicht spezifiziert) | | Forschungsmodell | Clinic-as-a-Study | Nicht vorhanden | | Standort | Berlin-Charlottenburg (zentral) | Berlin-Biesdorf (Stadtrand) | | Ärztlicher Report | 60+ Seiten + Strategiegespräch | Ärztliche Beratung (Umfang variiert) |

Fazit

YEARS und AIVA bedienen unterschiedliche Bedürfnisse im wachsenden Berliner Longevity-Markt. AIVA kombiniert Prävention, Regeneration und Ästhetik in einem interdisziplinären Konzept mit niedrigen Einstiegspreisen und flexibler Einzelbuchung. Wer einen ersten Zugang zu Longevity-Diagnostik sucht oder regenerative Therapien wie die Kryokammer nutzen will, findet dort ein zugängliches Angebot.

YEARS setzt auf eine andere Karte: maximale Diagnostik-Tiefe, standardisierte Protokolle, Forschungsintegration und ärztliche Einordnung auf Basis von 87 bis 230+ Biomarkern. Ganzkörper-MRT, Liquid Biopsy, Biobank, epigenetische Uhren und Genomik sind Untersuchungen, die bei AIVA nicht zum Angebot gehören. Wer wirklich verstehen will, was im eigenen Körper passiert, und diese Daten über Jahre hinweg vergleichbar halten möchte, findet diese Tiefe bei YEARS.

Beide Kliniken leisten einen Beitrag dazu, dass Prävention in Berlin besser zugänglich wird. Die richtige Wahl hängt davon ab, ob du breite Therapieoptionen oder tiefe Diagnostik priorisierst.

Du willst herausfinden, welches YEARS-Programm zu dir passt? Vereinbare ein Beratungsgespräch oder vergleiche die Programme direkt: Core®, Evolve®, Ultimate®.

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Dieser Artikel dient der Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Alle Angaben zu AIVA basieren auf öffentlich zugänglichen Informationen (aiva-institut.de, Stand März 2026). Alle Angaben zu YEARS-Programmen entsprechen dem aktuellen Stand (März 2026).

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Niko Hems, M.Sc.

Autor

Niko Hems, M.Sc.

Head of Growth bei YEARS mit Fokus auf datengetriebene Prävention und Gesundheitskommunikation. Hintergrund in Data Science und Management, aktuell 2. Masterstudium in Longevity Sciences. Verbindet wissenschaftliche Evidenz mit verständlicher, praxisnaher Aufbereitung.

Medizinischer Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Arzt oder eine qualifizierte medizinische Fachperson. Die Inhalte basieren auf dem zum Zeitpunkt der Veröffentlichung verfügbaren Stand der wissenschaftlichen Evidenz und werden regelmäßig überprüft.

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