HerzKrebsDiabetesDemenz

Familiäre Vorgeschichte

In Deiner Familie gab es einen frühen Fall. Wie hoch ist Dein Risiko wirklich?

Ob Herzinfarkt, Krebs, Diabetes oder Demenz, eine familiäre Vorbelastung ist ein Hinweis, kein Urteil. Wir messen die erblichen Marker, die beim Hausarzt fehlen, ordnen sie fachärztlich ein und sagen Dir, worauf es in Deinem Fall ankommt. An einem Tag in Berlin.

85+ bis 230+ BiomarkerGanzkörper-MRT ohne StrahlungÄrztlich geführtEin Tag in der Klinik

Warum das zählt

Der frühe Fall bleibt im Kopf. Beim Standard-Check bleibt er meist unerwähnt.

Ein Elternteil mit 55 der Infarkt, eine Tante mit Brustkrebs, der Opa mit Diabetes. Solche Fälle bleiben im Gedächtnis, und trotzdem passiert danach oft wenig. Der übliche Check misst Gesamtcholesterin, Blutdruck und Nüchternzucker. Die Werte, die ein erbliches Risiko sichtbar machen, Lp(a), ApoB, hsCRP oder der HOMA-Index, stehen selten auf dem Zettel.

Die Familiengeschichte wird notiert, aber selten in eine Messstrategie übersetzt. Also bleibst Du mit der Frage allein, googelst zwischendurch und pendelst zwischen Sorge und Verdrängung. Prävention heißt hier etwas Konkretes: aus dem Hinweis in Deiner Familie eine Zahl machen, die Du kennst und beeinflussen kannst.

Warum YEARS für Dich

Für Menschen mit familiärer Vorbelastung gebaut

Nicht mehr Tests um der Tests willen, sondern genau die Messungen und die Einordnung, die ein erbliches Risiko brauchen.

Wir messen die erblichen Marker, die beim Hausarzt fehlen

Lp(a), ApoB, Non-HDL, hsCRP und der HOMA-Index machen ein erbliches Risiko sichtbar, lange bevor es Beschwerden gibt. Diese Werte stehen im Standard-Check selten auf dem Zettel. Wir bestimmen sie systematisch, je nach Programm ergänzt um medizinische Genetik wie BRCA oder Lynch.

Strukturierte Krebsfrüherkennung, wenn Du belastet bist

Ganzkörper-MRT ohne Strahlung, ab Evolve kombiniert mit einer Liquid Biopsy auf Signale mehrerer Krebsarten. Das ersetzt keine etablierte Vorsorge, gibt Dir bei familiärer Belastung aber einen geordneten Blick auf viele Organsysteme an einem Tag.

Fachärztliche Einordnung statt Panik-Googeln

Familiäre Vorbelastung ist ein Hinweis, kein Urteil. Vieles ist beeinflussbar, wenn Du es früh kennst. Ein Facharzt erklärt Dir Deine Werte im Kontext Deiner Familiengeschichte und sagt ehrlich, wo Frühdiagnostik hilft und wo sie durch Überdiagnostik auch schaden kann.

Jährliches Monitoring statt Momentaufnahme

Ein einzelner Wert sagt wenig, der Verlauf sagt viel. Wir begleiten Dich jährlich, verfolgen Deine Risiko-Marker über die Zeit und sehen früh, ob eine Maßnahme wirkt oder nachgeschärft werden muss.

Vier Muster, die sich häufen können, und was wir dagegen messen

Was in Deiner Familie gehäuft auftritt, bestimmt, worauf wir besonders schauen.

Herzinfarkt & Schlaganfall

Ein früher Infarkt bei Eltern oder Geschwistern ist einer der stärksten Risikohinweise überhaupt, und einer der wenigen, gegen die Du früh etwas tun kannst. Lp(a) ist genetisch festgelegt und wird im Standard-Check fast nie gemessen.

Lp(a) · ApoB · Non-HDL · hsCRP · Gefäßultraschall

Krebs in der Familie

Häufen sich Brust-, Darm- oder Prostatakrebs, kann eine erbliche Komponente dahinterstecken. Wir klären genetische Risiken (z. B. BRCA, Lynch) und kombinieren sie mit Ganzkörper-MRT und einem Bluttest zur Krebsfrüherkennung.

Genetik (BRCA, Lynch) · Ganzkörper-MRT · Liquid Biopsy

Typ-2-Diabetes

Diabetes in der Familie heißt: erhöhtes Risiko, aber sehr gut beeinflussbar. Insulinresistenz ist oft Jahre vor der Diagnose messbar, genau das Fenster, in dem eine Umstellung am meisten bringt.

HbA1c · Nüchterninsulin · HOMA-Index · Glukosetoleranz

Demenz & Alzheimer

Neurodegeneration beginnt oft Jahrzehnte vor den ersten Symptomen. Ein relevanter Teil der Fälle gilt als durch Lebensstil und Gefäßgesundheit beeinflussbar. Wir erfassen Deine kognitive Ausgangslage und die relevanten Risikofaktoren früh.

Kognitives Screening · Vaskuläre Marker · Metabolisches Profil

Was wir bei Dir anschauen

Die erblichen Marker im Fokus

Diese Werte und Verfahren machen ein familiäres Risiko sichtbar. Welche davon für Dich relevant sind, hängt von Deiner Geschichte und Deinem Programm ab.

Lp(a)

Stark genetisch bestimmt und weitgehend unabhängig vom Lebensstil. Ein erhöhter Wert verdoppelt bis vervielfacht das Herz-Kreislauf-Risiko und erklärt viele frühe Infarkte in Familien. Einmal im Leben messen reicht, die meisten Menschen kennen ihren Wert nie.

ApoB & Non-HDL

ApoB zählt die tatsächlich gefäßschädigenden Partikel und bildet Dein Risiko genauer ab als das reine LDL. Bei familiärer Belastung ist das der Wert, an dem sich eine Behandlung sinnvoll ausrichtet.

hsCRP

Ein empfindlicher Marker für stille Entzündung im Körper. Erhöhte Werte gehen mit einem höheren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen einher und ergänzen das Bild neben den Blutfetten.

HOMA-Index

Zeigt Insulinresistenz oft Jahre bevor der Blutzucker auffällig wird. Bei Diabetes in der Familie ist das das entscheidende Frühwarnsignal und der Punkt, an dem Ernährung und Bewegung am meisten bewirken.

ab Ultimate

Medizinische Genetik

Gezielte Untersuchung erblicher Syndrome wie BRCA (Brust, Eierstock) oder Lynch (Darm), wenn sich in Deiner Familie bestimmte Krebsarten früh und gehäuft zeigen. Wir ordnen vorab ein, ob ein Test für Dich aussagekräftig ist.

Ganzkörper-MRT

Bildgebung vieler Organsysteme in einer Untersuchung, ganz ohne Strahlung. Bei familiärer Krebsbelastung ein strukturierter Weg, um Auffälligkeiten früh sichtbar zu machen, statt auf Symptome zu warten.

ab Evolve

Liquid Biopsy

Ein Bluttest, der auf Signale mehrerer Krebsarten prüft (Multi-Cancer). Er ersetzt keine etablierte Vorsorge, ergänzt sie aber sinnvoll, wenn Du familiär belastet bist.

Kognitives Screening

Erfasst Deine kognitive Ausgangslage, wenn Demenz in der Familie eine Rolle spielt. Ein früher Referenzwert macht spätere Veränderungen überhaupt erst einordbar.

Ärztlich geführt, protokollbasiert, über Jahre

Keine Momentaufnahme, sondern ein strukturierter Weg von der ersten Frage bis zur jährlichen Begleitung.

01

Erstgespräch

Kostenlos und in 15 Minuten. Du erzählst uns, was in Deiner Familie aufgetreten ist. Wir sagen Dir, welche Messungen für Deine Konstellation sinnvoll sind, und wenn ein Programm für Dich nicht passt, sagen wir das auch.

02

Ein Tag in der Klinik

Blutanalyse, Bildgebung und funktionelle Tests laufen strukturiert an einem Tag in Berlin, nahe dem Kurfürstendamm. Alle Untersuchungen folgen einem festen, evidenzbasierten Protokoll, das auf Dein Familienrisiko zugeschnitten ist.

03

Fachärztliche Auswertung

Ein Arzt geht Deine Ergebnisse mit Dir durch, ordnet sie im Kontext Deiner Familiengeschichte ein und übersetzt sie in konkrete, priorisierte Schritte. Klare Sprache, keine PDF, die Du allein deuten musst.

04

Jährliche Begleitung

Wir bleiben Dein Ansprechpartner. Deine Risiko-Marker werden im Verlauf beobachtet, Maßnahmen bei Bedarf angepasst und Befunde, die eine Abklärung brauchen, koordiniert.

Kardiologische Einordnung

Dr. med. Raphael Finn

Dr. med. Raphael Finn

Facharzt für Innere Medizin & Kardiologie

Gesundheit ist eine Fähigkeit – kein Zustand.

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Wähle den passenden Checkup für dich

Alle Angebote beinhalten umfassende Diagnostik und individuelle Beratung

Core®

Ein medizinisch geführter Baseline-Check, der Dir zeigt, wo Du stehst und welche Themen jetzt Priorität haben.

EUR1.900
Arztgespräch
Inbegriffen
Labormarker
89
Dauer
6h
Check-ins
-
YEARS Core® Diagnostik:
Wähle YEARS Core® >Mehr Infos

Evolve®

Umfassende Diagnostik plus Jahresplan, Follow-ups und Anpassung — damit aus Erkenntnis langfristige Veränderung wird.

EUR7.600
Arztgespräch
Inbegriffen
Labormarker
120
Dauer
9h
Check-ins
1x
Alles aus Core plus:
Wähle YEARS Evolve® >Mehr Infos

Ultimate®

Personal Health Management mit enger ärztlicher Begleitung, Europas umfassendster Diagnostik und kontinuierlicher Steuerung.

EUR16.900
Arztgespräch
Inbegriffen
Labormarker
230
Dauer
9h
Check-ins
3x
Alles aus Evolve plus:
Wähle YEARS Ultimate® >Mehr Infos

Häufige Fragen bei familiärer Vorbelastung

Ich habe familiäre Vorbelastung, heißt das, ich werde auch krank?+

Nein. Ein familiäres Risiko ist ein Hinweis, kein Urteil. Bei den meisten Erkrankungen entscheidet nicht das Gen allein, sondern das Zusammenspiel mit Lebensstil, Stoffwechsel und Umwelt. Ein einzelner früher Fall in der Familie erhöht Deine Wahrscheinlichkeit, legt Dein Schicksal aber nicht fest. Genau deshalb lohnt es sich, früh zu messen, statt zu raten. Du erfährst, wo Du tatsächlich stehst, welche Marker auffällig sind und was Du beeinflussen kannst. Aus einer diffusen Sorge wird eine Zahl, mit der sich arbeiten lässt.

Was bringt ein Gentest wirklich, und was nicht?+

Ein Gentest kann ein erhöhtes erbliches Risiko sichtbar machen, etwa bei BRCA oder Lynch, wenn sich bestimmte Krebsarten früh und gehäuft in Deiner Familie zeigen. Was er nicht kann: garantieren, dass Du erkrankst oder gesund bleibst. Ein Befund verändert vor allem, wie engmaschig und ab wann sinnvoll vorgesorgt wird. Wir ordnen vorab ein, ob ein Test für Dich überhaupt aussagekräftig ist, und begleiten Dich bei der Interpretation. Ein positives Ergebnis ohne fachärztliche Einordnung schafft vor allem Angst, keinen Nutzen. Medizinische Genetik ist bei YEARS ab Ultimate Teil des Programms.

Kann ich mein erbliches Risiko überhaupt senken?+

Oft ja, wenn auch nicht immer. Manche Marker wie Lp(a) sind genetisch weitgehend festgelegt. Aber das Gesamtrisiko entsteht aus vielen Faktoren, und viele davon sind beeinflussbar: ApoB und Blutfette lassen sich behandeln, Insulinresistenz durch Ernährung und Bewegung verbessern, Entzündung senken. Wenn Du einen unveränderlichen Marker kennst, kannst Du die veränderbaren umso konsequenter angehen. Wir zeigen Dir, welche Stellschrauben in Deinem Fall den größten Unterschied machen, und begleiten die Umsetzung über die Jahre.

Ab welchem Alter sollte ich mit der Abklärung beginnen?+

Früher als die meisten denken. Wenn ein Elternteil oder Geschwister vor dem 60. Lebensjahr einen Herzinfarkt hatte, ist eine Abklärung schon in den 30ern sinnvoll. Lp(a) etwa ist lebenslang stabil und muss nur einmal bestimmt werden, je früher Du Deinen Wert kennst, desto länger kannst Du das restliche Risiko steuern. Auch bei Krebs oder Diabetes in der Familie gilt: Der Nutzen der Frühdiagnostik ist am größten, solange es keine Beschwerden gibt. Den richtigen Startpunkt für Deine Situation legen wir im Erstgespräch gemeinsam fest.

Zahlt die private Krankenversicherung die Untersuchung?+

In der Regel ja. Die YEARS-Programme sind über die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) abrechenbar und damit für privat Versicherte, Beihilfeberechtigte und über eine betriebliche Krankenversicherung erstattungsfähig. Der Umfang der Erstattung hängt von Deinem Tarif ab. Gesetzlich Versicherte können die Leistungen als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Im Erstgespräch sagen wir Dir transparent, was Dich erwartet, und stellen Dir eine nachvollziehbare Rechnung aus, die Du bei Deiner Versicherung einreichen kannst.

Was passiert, wenn ihr wirklich etwas findet?+

Dann bist Du nicht allein. Ein Facharzt erklärt Dir den Befund persönlich, wir organisieren bei Bedarf eine Zweitmeinung und Termine bei Spezialisten und bleiben Dein Ansprechpartner, bis die Frage geklärt ist. Wichtig zur Einordnung: Viele Auffälligkeiten sind harmlos oder gut behandelbar, wenn man sie früh kennt. Wir sind ehrlich mit Dir, auch wenn ein Befund unklar ist. Nicht jede Auffälligkeit muss sofort behandelt werden, und wir erklären Dir, wann Beobachten die klügere Entscheidung ist.

Kläre Dein Risiko, bevor es zum Thema wird.

Ein kostenloses Erstgespräch, 15 Minuten. Erzähl uns, was in Deiner Familie war, und wir sagen Dir, welche Messungen für Dich sinnvoll sind. Ehrlich, auch wenn ein Programm nicht passt.

★ 4,9 · 71+ Google-Bewertungen · PKV, Beihilfe & bKV erstattungsfähig