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How Not to Age: Diese Blutwerte solltest Du nach dem Buch prüfen lassen

Du hast „How Not to Age" von Dr. Michael Greger gelesen und fragst Dich jetzt, wie Du Deinen persönlichen Status quo überhaupt messen kannst. Gregers Kernbotschaft: Altern ist kein unabwendbares…

Von Niko Hems, M.Sc.Veröffentlicht am 27. August 202612 Min. Lesezeit
Medizinisch geprüft von Doctor-medic Alexandru ArdeleanFacharzt für Innere Medizin
Ältere Frau macht Sport und ist Glücklich

Du hast How Not to Age von Dr. Michael Greger gelesen und fragst Dich nun, wie Du Deinen persönlichen Status quo tatsächlich messen kannst. Gregers Kernbotschaft ist klar: Altern ist kein unausweichliches Schicksal, sondern ein biologischer Prozess, den wir beeinflussen können. Das Buch liefert die wissenschaftliche Grundlage und evidenzbasierte Empfehlungen zu Ernährung und Lebensstil. Um jedoch zu wissen, ob Deine Maßnahmen tatsächlich etwas verändern, brauchst Du die richtigen How Not to Age Bluttests.

Viele der biologischen Systeme und Risikofaktoren, die im Buch beschrieben werden, lassen sich über messbare Biomarker im Blut beurteilen. Mit den richtigen Tests kannst Du eine Ausgangsbasis schaffen und verfolgen, wie sich relevante physiologische Marker über die Jahre verändern.

Dieser Artikel übersetzt die Wissenschaft aus How Not to Age in einen konkreten diagnostischen Fahrplan: Welche Blutwerte mit entscheidenden Alterungsprozessen zusammenhängen, warum ein Standard-Blutbild beim Hausarzt nicht ausreicht und wo Du in Berlin eine umfassende Longevity-Diagnostik durchführen lassen kannst.

Was 'How Not to Age' über messbare Alterungsprozesse sagt

Dr. Michael Greger, Gründer der gemeinnützigen Organisation nutritionfacts.org, hat für sein Buch Tausende Longevity-Studien ausgewertet. Die zentrale These: Altern wird durch eine Reihe biologischer Mechanismen geprägt, die als "Hallmarks of Aging" bekannt sind.

Greger beschreibt mehr als ein Dutzend dieser Alterungswege. Dazu gehören die Regulation von Nährstoffsensoren wie mTOR und AMPK, chronische niedriggradige Entzündung ("Inflammaging"), die Ansammlung zellulärer Abfallstoffe durch nachlassende Autophagie sowie durch zuckerbedingte Glykation verursachte Schäden an Proteinen.

Diese Prozesse lassen sich in der Regel nicht direkt über einen einfachen Bluttest messen. Labortests können jedoch zeigen, wie verschiedene relevante physiologische Systeme und Risikofaktoren aktuell in Deinem Körper aussehen und welche Bereiche möglicherweise genauer betrachtet werden sollten.

Hinweis: Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung. Biomarker sind wertvolle Orientierungspunkte, müssen jedoch immer von einem Arzt im gesamten klinischen Kontext bewertet werden.

Die zentralen Alterungswege aus dem Buch – und was sie biologisch bedeuten

Um zu verstehen, welche How Not to Age Bluttests relevant sind, müssen wir uns zunächst kurz die biologischen Mechanismen ansehen, die Greger beschreibt.

  • mTOR (Mechanistic Target of Rapamycin): Dieser Signalweg gehört zu den zentralen Regulatoren des Zellwachstums. Bei hoher Aktivität fördert er Zellwachstum und Zellteilung. In Kindheit und Jugend ist das essenziell. Eine anhaltende Aktivierung der mTOR-Signalgebung kann Autophagie unterdrücken und ist an mehreren biologischen Prozessen beteiligt, die mit dem Altern zusammenhängen.
  • AMPK (AMP-activated Protein Kinase): AMPK ist der "Energiesensor" der Zelle und wird bei Energiemangel aktiviert, etwa beim Fasten oder intensiver körperlicher Belastung. Aktiviertes AMPK kann Signalwege fördern, die an Energieregulation, Insulinsensitivität und zellulärer Erhaltung beteiligt sind. Mit zunehmendem Alter kann sich die AMPK-Signalgebung verändern.
  • Chronische Entzündung ("Inflammaging"): Dabei handelt es sich nicht um eine akute Entzündung als Reaktion auf eine Verletzung, sondern um einen anhaltenden, systemischen, niedriggradigen Entzündungszustand. Er ist mit vielen wichtigen altersassoziierten Erkrankungen verbunden, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Demenz und Krebs.
  • Glykation: Zuckermoleküle können mit Proteinen und Fetten reagieren und sogenannte Advanced Glycation Endproducts (AGEs) bilden. Die Ansammlung von AGEs und Proteinvernetzungen kann zu eingeschränkter Gewebefunktion und erhöhter Steifigkeit in Strukturen wie Blutgefäßen beitragen.
  • Autophagie: Das zelluläre Recyclingsystem. Es baut beschädigte oder fehlgefaltete Proteine und alte Zellbestandteile ab. Eine gut funktionierende Autophagie ist wichtig für die zelluläre Erhaltung und kann durch Faktoren wie Nährstoffverfügbarkeit und Bewegung beeinflusst werden.

Weitere Signalwege, die Greger beschreibt, sind der IGF-1-Signalweg, der mit mTOR interagiert, oxidativer Stress und Telomerverkürzung. Diese Prozesse sind eng miteinander verbunden: mTOR, AMPK, Autophagie, Entzündung und Stoffwechselregulation beeinflussen sich gegenseitig auf komplexe Weise.

Aufgrund dieser Komplexität gibt es keinen einzelnen "Longevity-Bluttest". Ein sinnvolles Bild entsteht erst durch ein Panel von Biomarkern, das mehrere miteinander interagierende physiologische Systeme und Risikofaktoren beurteilt.

Welche Bluttests und Biomarker diese Alterungsprozesse messbar machen

Glykation und Glukose-/Insulinstoffwechsel

Eine ungünstige Glukoseregulation kann Glykation verstärken und steht eng mit metabolischer Dysfunktion in Verbindung.

  • HOMA-IR (Homeostasis Model Assessment): Der HOMA-IR wird aus Nüchternglukose und Nüchterninsulin berechnet und ist ein Surrogatschätzwert, der Hinweise auf eine verminderte Insulinsensitivität liefern kann, auch wenn die Nüchternglukose noch im Normbereich liegt. Die zitierte Studie aus dem Jahr 2021 zeigte, dass ein höherer HOMA-IR im Langzeitverlauf mit einem erhöhten Risiko für koronare Herzkrankheit assoziiert war (Lee et al., Diabetes Res Clin Pract 2021).
  • Oraler Glukosetoleranztest (OGTT): Misst, wie Dein Körper auf eine definierte Glukoselösung reagiert, und kann eine gestörte Glukosetoleranz erkennen, die anhand der Nüchternglukose allein nicht sichtbar wäre.
  • Nüchterninsulin: Ein erhöhtes Nüchterninsulin bei normaler Glukose kann auf eine kompensatorische Hyperinsulinämie hindeuten und sollte gemeinsam mit anderen Stoffwechselparametern interpretiert werden.
  • HbA1c ("Langzeitblutzucker"): Liefert Informationen über die durchschnittliche Glukosebelastung der ungefähr vergangenen 8–12 Wochen. Er ist ein etablierter Marker für die langfristige Blutzuckersituation, bildet aber nicht jeden Aspekt einer frühen Insulinresistenz ab.

Chronische Entzündung (Inflammaging)

  • hs-CRP (hochsensitives C-reaktives Protein): hs-CRP ermöglicht eine präzisere Messung niedriger CRP-Konzentrationen als Standard-CRP-Assays und kann Informationen über niedriggradige systemische Entzündungsaktivität liefern. Erhöhte Werte sind mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und einer höheren Gesamtmortalität assoziiert, hs-CRP bleibt jedoch ein unspezifischer Marker.
  • Interleukin-6 (IL-6): Ein entzündungsförderndes Zytokin, das an der Immunregulation beteiligt ist und häufig in der Forschung zu chronischer Entzündung und Altern untersucht wird. Es ist kein spezifischer klinischer Test für "Inflammaging".
  • Homocystein: Erhöhtes Homocystein ist mit kardiovaskulären und neurologischen Risiken assoziiert, obwohl randomisierte Studien zur Senkung von Homocystein keine konsistenten entsprechenden Reduktionen kardiovaskulärer Ereignisse gezeigt haben.

mTOR-bezogene Wachstumssignale

  • IGF-1 (Insulin-like Growth Factor 1): IGF-1 ist an Wachstums- und Nährstoffsignalwegen beteiligt, die mit der mTOR-Signalgebung interagieren. Zirkulierendes IGF-1 ist kein direktes Maß für die mTOR-Aktivität. Studien am Menschen zeigen eine komplexe, häufig U-förmige Beziehung zwischen IGF-1 und Gesundheitsoutcomes; je nach Alter und klinischem Kontext können sowohl sehr niedrige als auch sehr hohe Werte ungünstig sein.

Kardiovaskuläres Risiko

  • ApoB (Apolipoprotein B): ApoB spiegelt die Anzahl atherogener Lipoproteinpartikel wider. Da jedes wesentliche atherogene Partikel ein ApoB-Molekül trägt, kann ApoB die atherogene Partikelbelastung direkter abbilden und auch dann ein erhöhtes Risiko sichtbar machen, wenn LDL-Cholesterin vergleichsweise normal erscheint.
  • Lp(a) (Lipoprotein(a)): Ein überwiegend genetisch bestimmter, unabhängiger Risikofaktor für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der im gesetzlichen Gesundheits-Check-up in Deutschland nicht routinemäßig enthalten ist.
  • Oxidiertes LDL: Oxidiertes LDL ist an atherosklerotischen Prozessen beteiligt, seine routinemäßige klinische Bedeutung als individueller Risikomarker ist jedoch weniger etabliert als die von ApoB oder Lp(a).

Nährstoffstatus

  • Omega-3-Index: Misst den prozentualen Anteil der Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA in roten Blutkörperchen. In einer Beobachtungsanalyse der Framingham Heart Study war ein höherer Omega-3-Index mit einer geringeren Gesamtmortalität assoziiert (Harris et al., J Clin Lipidol 2018). Diese Assoziation beweist für sich genommen nicht, dass eine Erhöhung des Index eine entsprechende Reduktion der Mortalität verursacht.
  • Vitamin D3: Vitamin D spielt eine etablierte Rolle im Knochen- und Mineralstoffwechsel und ist ebenfalls an der Immunregulation beteiligt. Die Interpretation sollte vom klinischen Kontext abhängen und nicht als universelles Longevity-Ziel verstanden werden.

Stoffwechsel und Hormonsystem

  • Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4): Schilddrüsenfunktionsstörungen können Stoffwechsel, kardiovaskuläre Gesundheit, Energielevel und zahlreiche Organsysteme beeinflussen.

Warum ein Standard-Blutbild beim Hausarzt nicht ausreicht

Wenn Du nach der Lektüre von How Not to Age motiviert zu Deinem Hausarzt gehst und um ein Blutbild bittest, erhältst Du typischerweise eine Standard-Vorsorgeuntersuchung wie den gesetzlichen Gesundheits-Check-up in Deutschland. Das ist eine wichtige, von der Krankenversicherung übernommene Basisuntersuchung, sie ist jedoch nicht als umfassende Longevity-Diagnostik konzipiert.

Ein gesetzlicher Gesundheits-Check-up ab 35 umfasst Anamnese und Risikobewertung, eine körperliche Untersuchung einschließlich Blutdruckmessung, ein Lipidprofil und eine Glukosemessung sowie eine Urinuntersuchung.

Was fehlt, sind mehrere der spezialisierteren Marker, die wir gerade besprochen haben:

  • Kein hs-CRP: Niedriggradige systemische Entzündungsaktivität wird über diesen Marker nicht gezielt erfasst.
  • Kein ApoB: Bei Menschen mit diskordanten Lipidwerten kann die atherogene Partikelbelastung weniger präzise charakterisiert werden.
  • Kein Lp(a): Dieser genetische kardiovaskuläre Risikofaktor wird nicht routinemäßig erfasst.
  • Kein HOMA-IR oder Nüchterninsulin: Frühe kompensatorische Veränderungen im Insulinstoffwechsel werden nicht routinemäßig untersucht.
  • Kein IGF-1: Dieser Wachstumssignalweg wird nicht routinemäßig beurteilt.
  • Kein Homocystein: Dieser Marker ist nicht routinemäßig enthalten.
  • Kein Omega-3-Index oder Vitamin D3: Diese Marker gehören nicht routinemäßig zum gesetzlichen Gesundheits-Check-up.

Das hat praktische Konsequenzen. Du könntest Dich monatelang nach den Prinzipien aus How Not to Age ernähren, täglich 8.000 Schritte gehen und Deinen Schlaf optimieren, ohne zu wissen, wie sich bestimmte Biomarker im Verlauf verändert haben. Labordiagnostik kann dabei helfen zu beurteilen, ob sich relevante metabolische, entzündliche oder kardiovaskuläre Marker in die gewünschte Richtung bewegen.

Welche dieser How Not to Age Bluttests YEARS Core® und Evolve® abdecken

Spezialisierte präventivmedizinische Kliniken wie YEARS schließen genau diese Lücke. Die Programme messen Biomarker, die mit vielen der im Buch beschriebenen physiologischen Systeme zusammenhängen, und betten sie in eine umfassende medizinische Beurteilung ein.

Das YEARS Core® Programm (1.900 €, 6 Stunden) ist ein Ausgangspunkt für die Erstellung einer breiten Baseline. Es umfasst 87 Biomarker, darunter:

  • Glykation/Insulinresistenz: HOMA-IR und ein vollständiger oraler Glukosetoleranztest (OGTT)
  • Entzündung: hs-CRP
  • Kardiovaskuläres Risiko: ApoB und Lp(a)
  • Nährstoffstatus: Omega-3-Index, Vitamin D3 und Ferritin
  • Stoffwechsel: Vollständige Schilddrüsenhormone (TSH, fT3, fT4), Leber- und Nierenwerte

Core® erfasst außerdem funktionelle Daten mit Bezug zu Gesundheit und Altern: maximale Sauerstoffaufnahme (VO₂max, einer der stärksten funktionellen Prädiktoren für die Gesamtmortalität), Herzratenvariabilität (HRV), Lungenfunktion mittels Bodyplethysmographie sowie bildgebende Verfahren wie Herz- und Abdominalultraschall.

Das YEARS Evolve® Programm (7.600 €, 9 Stunden) umfasst alles aus Core® und erweitert das Laborpanel auf über 120 Biomarker. Zu den spezialisierteren Markern gehören:

  • Vertiefte Entzündungsdiagnostik: Interleukin-6 (IL-6) und Homocystein
  • Wachstumssignale: IGF-1
  • Erweiterte Herzrisikomarker: Oxidiertes LDL und Lp-PLA2
  • Stressachse und Hormone: DHEA-S und Cortisol

Evolve® ergänzt die Labordiagnostik um zwei zusätzliche diagnostische Module:

  • Ganzkörper-MRT: Strahlenfreie Bildgebung von Kopf bis Fuß, die strukturelle Auffälligkeiten sichtbar machen kann.
  • Liquid Biopsy (truCheck): Ein noch relativ neues blutbasiertes Multi-Cancer-Detection-Verfahren auf Basis zirkulierender tumorassoziierter Zellen. Die Evidenz für den Einsatz im Screening asymptomatischer Menschen entwickelt sich derzeit weiter. Der Test ersetzt keine etablierten Krebsfrüherkennungsverfahren, und positive Befunde müssen durch konventionelle Diagnostik bestätigt werden.

Das YEARS Ultimate® Programm ergänzt Genomik, Epigenetik und Mikrobiomanalyse, darunter epigenetische Uhren, die statistische Schätzwerte mit Bezug auf biologische Alterungsprozesse liefern.

Alle Daten fließen in einen mehr als 60 Seiten umfassenden Health Report ein, der ärztlich erstellt wird. Etwa zwei Wochen nach Deinem Besuch besprichst Du diesen Report in einem ausführlichen Strategiegespräch mit einem YEARS-Arzt. Du erhältst nicht einfach einen Stapel Laborergebnisse, sondern einen priorisierten Handlungsplan, der Deine Werte in Deinen persönlichen Kontext einordnet und alle identifizierten Gesundheitsrisiken berücksichtigt.

Wie Du Deine Laborwerte als Longevity-Kompass nutzt

Ein umfassendes Blutpanel ist kein Zeugnis, sondern ein Werkzeug. Vier Prinzipien helfen Dir dabei, es sinnvoll einzusetzen:

  1. Baseline messen: Ohne dokumentierten Ausgangspunkt bleibt jede Veränderung Spekulation. Die erste Messung ist die wichtigste.
  2. Referenzbereiche brauchen Kontext: Ein Wert innerhalb des Laborreferenzbereichs bedeutet nicht automatisch, dass er für jede klinische Situation optimal ist. Die Interpretation hängt vom jeweiligen Marker, individuellen Risikofaktoren, Symptomen und der klinischen Fragestellung ab.
  3. Der Trend ist wichtiger als der Einzelwert: Eine einzelne Messung ist eine Momentaufnahme. Wiederholte Messungen können zeigen, ob sich Biomarker wie HOMA-IR oder hs-CRP im Verlauf in die gewünschte Richtung bewegen.
  4. Biomarker sind keine Diagnose: Ein auffälliger Wert ist ein Signal, keine Erkrankung. Er ist der Ausgangspunkt für medizinische Einordnung und gezielte nächste Schritte.

Die im Buch beschriebenen Interventionen – mehr vollwertige pflanzenbasierte Ernährung, Bewegung und ausreichender Schlaf – sind die Hebel. Labordiagnostik kann dabei helfen zu beurteilen, wie sich relevante physiologische Marker im Verlauf verändern.

Vom Buch zur messbaren Veränderung

How Not to Age liefert Dir den wissenschaftlichen Rahmen und die Motivation. Aber ohne Daten weißt Du nicht, wo Du stehst.

Mehrere physiologische Systeme mit Bezug zur Biologie des Alterns, darunter Glukosestoffwechsel, systemische Entzündung, lipidbezogenes kardiovaskuläres Risiko und Wachstumssignalwege, können mithilfe von Laborbiomarkern beurteilt werden. Ein Standard-Blutbild beim Hausarzt deckt davon nur einen Teil ab.

Das YEARS Core® Programm liefert eine breite Baseline und erfasst zentrale Biomarker mit Bezug zu Herzgesundheit, Entzündung und Stoffwechsel. Das YEARS Evolve® Programm ergänzt spezialisierte Marker wie IGF-1 und Interleukin-6 sowie Ganzkörper-MRT und Liquid Biopsy. Das YEARS Ultimate® Programm ergänzt Genomik, Epigenetik und Mikrobiomanalyse.

Hör auf zu raten. Fang an zu messen.

Buche jetzt Deinen Termin für umfassende Longevity-Diagnostik bei YEARS in Berlin.

Entdecke das YEARS Core® Programm.

Erfahre mehr über das YEARS Evolve® Programm.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Bluttests empfiehlt 'How Not to Age' regelmäßig zu überprüfen?

Dr. Greger gibt kein festes klinisches Testpanel vor. Auf Basis der im Buch beschriebenen biologischen Signalwege können relevante klinische Untersuchungen Marker des Insulin- und Glukosestoffwechsels, systemischer Entzündung, des kardiovaskulären Risikos, von Wachstumssignalwegen und ausgewählte Nährstoffmarker umfassen.

Was ist der HOMA-IR und warum ist er für die Altersforschung relevant?

Der HOMA-IR ist ein Surrogatschätzwert, der aus Nüchternglukose und Nüchterninsulin berechnet wird. Er kann Informationen über die Insulinsensitivität liefern, auch wenn die Nüchternglukose noch im Normbereich liegt.

Was ist der Unterschied zwischen hs-CRP und Standard-CRP?

hs-CRP ist darauf ausgelegt, niedrigere CRP-Konzentrationen präziser zu messen als Standard-CRP-Assays und wird deshalb häufig bei der Beurteilung niedriggradiger systemischer Entzündungsaktivität und des kardiovaskulären Risikos eingesetzt. Wie Standard-CRP bleibt auch hs-CRP ein unspezifischer Entzündungsmarker.

Kann ich meine Longevity-Biomarker beim Hausarzt testen lassen oder nur in einer spezialisierten Klinik?

Einzelne Marker wie Vitamin D3 oder HbA1c können beim Hausarzt häufig als Selbstzahlerleistung angefordert werden. Ein umfassendes Panel mit Markern wie ApoB, Lp(a), HOMA-IR, hs-CRP und IGF-1 gehört jedoch nicht routinemäßig zum gesetzlichen Gesundheits-Check-up. Spezialisierte Präventionskliniken wie YEARS bündeln diese Messungen in einem integrierten Programm mit ärztlicher Interpretation und Strategiegespräch.

Dieser Artikel dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken und ersetzt keine individuelle medizinische Beratung oder Diagnose. Die Interpretation von Biomarkern muss immer im gesamten klinischen Kontext durch einen qualifizierten Arzt erfolgen.

Quellen

  • Bundesgesundheitsministerium. (2024). Der Gesundheits-Check-up. Abgerufen von der Website des Bundesgesundheitsministeriums.
  • Harris, W. S., Tintle, N. L., Etherton, T. D., & Vasan, R. S. (2018). Erythrocyte long-chain omega-3 fatty acid levels are inversely associated with all-cause and cause-specific mortality: The Framingham Heart Study. Journal of Clinical Lipidology, 12(3), 748–757.e4.
  • Kunutsor, S. K., Kieneker, L. M., Laukkanen, J. A., & Dullaart, R. P. (2017). C-reactive protein and risk of future mortality: an umbrella review of systematic reviews and meta-analyses of prospective cohort studies. European Journal of Epidemiology, 32(9), 755–768.
  • Lamina, C., & Kronenberg, F. (2019). Lipoprotein(a) and its significance for all-cause and cardiovascular mortality. Current Opinion in Lipidology, 30(4), 316–324.
  • Lee, S. H., Park, J. H., Kim, S. H., et al. (2021). Homeostasis model assessment of insulin resistance is a predictor of coronary artery disease in individuals with normal fasting glucose and normal glucose tolerance: a 12-year follow-up study. Diabetes Research and Clinical Practice, 173, 108688.
  • Wald, D. S., Law, M., & Morris, J. K. (2002). Homocysteine and cardiovascular disease: evidence on causality from a meta-analysis. BMJ, 325(7374), 1202.

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