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Circle Health Alternative Berlin: Was tun nach der Schließung? | YEARS

Wenn Du dies liest, hast Du wahrscheinlich von der Schließung von Circle Health in Berlin gehört. Vielleicht warst Du dort jahrelang Kunde, hattest gerade einen Folgetermin geplant oder hast Dich…

Von Niko Hems, M.Sc.Veröffentlicht am 15. September 202611 Min. Lesezeit
Person geht in die YEARS Klinik in Berlin

Wenn Du dies liest, hast Du wahrscheinlich von der Schließung von Circle Health in Berlin gehört. Vielleicht warst Du dort jahrelang Kunde, hattest gerade einen Folgetermin geplant oder hast Dich auf eine Praxis verlassen, die Prävention einen hohen Stellenwert eingeräumt hat. Dass der Betrieb Ende August 2026 aufgrund einer Insolvenz eingestellt wurde, hinterlässt für viele ehemalige Kunden eine Lücke.

Dieser Artikel hilft Dir, die Situation einzuordnen und eine fundierte Entscheidung für Deine zukünftige Gesundheitsvorsorge zu treffen. Wir spekulieren nicht über die Gründe der Schließung, sondern konzentrieren uns auf das, was jetzt zählt: Worauf solltest Du bei einem neuen Anbieter achten? Und welche Möglichkeiten gibt es in Berlin für Menschen, die ihre Gesundheit weiterhin systematisch und präventiv untersuchen lassen möchten?

Wir stellen Dir wichtige Kriterien für einen hochwertigen Gesundheits-Check-up vor und zeigen, wie YEARS in Berlin als mögliche Circle Health Alternative aufgestellt ist – mit einem stärkeren Fokus auf standardisierte Präventionsdiagnostik, ärztliche Einordnung und wissenschaftliche Transparenz.

Was war Circle Health? Ein kurzer Rückblick

Circle Health war für viele Menschen in Berlin eine Anlaufstelle für funktionelle Medizin, Prävention und Gesundheitsoptimierung. Der Ansatz ging über die klassische hausärztliche Versorgung hinaus und umfasste verschiedene diagnostische sowie therapeutische Angebote.

Dazu gehörten unter anderem Gesundheits-Checks mit Schwerpunkten wie Prävention, Longevity und Darmgesundheit sowie funktionelle Verfahren und Infusionstherapien. Damit richtete sich Circle Health insbesondere an Menschen, die ihre Gesundheit proaktiv untersuchen und begleiten lassen wollten.

Ende August 2026 stellte Circle Health den Praxisbetrieb aufgrund einer Insolvenz ein. Für bestehende Kunden bedeutet das vor allem, dass geplante Untersuchungen, Verlaufsbeobachtungen und bestehende Arzt- oder Therapeutenbeziehungen neu organisiert werden müssen.

Warum viele ehemalige Circle-Health-Kunden jetzt nach einer Alternative suchen

Die Schließung führt für bestehende Kunden zu mehreren praktischen Herausforderungen.

  1. Kontinuität der Gesundheitsdaten: Präventionsmedizin wird besonders wertvoll, wenn Messwerte über mehrere Jahre miteinander verglichen werden können. Laborwerte, Blutdruck, Leistungsfähigkeit oder Bildgebung sind als Verlauf häufig aussagekräftiger als eine einzelne Messung. Bei einem Anbieterwechsel kann diese Vergleichbarkeit erschwert werden, insbesondere wenn Untersuchungsmethoden oder Messprotokolle unterschiedlich sind. Bestehende Befunde und Rohdaten sollten deshalb möglichst vollständig zum neuen Anbieter mitgenommen werden.
  2. Bestehendes Vertrauen: Eine medizinische Betreuung aufzubauen braucht Zeit. Wer sich bei Circle Health gut aufgehoben gefühlt hat, muss nun einen neuen Anbieter finden und seine medizinische Vorgeschichte erneut strukturiert einbringen.
  3. Geplante Vorsorge: Viele Menschen lassen Gesundheits-Checks regelmäßig durchführen. Wer bereits jährliche oder wiederkehrende Untersuchungen eingeplant hatte, möchte diese Routine häufig fortführen.

Bevor Du Dich für einen neuen Anbieter entscheidest, lohnt es sich deshalb zu prüfen, welche Leistungen Dir bei Circle Health besonders wichtig waren. Denn nicht jeder Anbieter verfolgt denselben medizinischen Ansatz.

Worauf Du bei einem Check-up-Anbieter in Berlin achten solltest

Bei einem präventiven Gesundheits-Check-up geht es weniger darum, möglichst viele Untersuchungen zu sammeln. Entscheidend ist, ob die Diagnostik medizinisch sinnvoll zusammengestellt, korrekt interpretiert und in einen nachvollziehbaren Handlungsplan übersetzt wird.

1. Diagnostische Breite: Mehr als ein Standard-Check-up

Der allgemeine Gesundheits-Check-up der gesetzlichen Krankenversicherung umfasst ab 35 Jahren unter anderem eine Anamnese und körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, Nüchternplasmaglukose, ein Lipidprofil mit Gesamtcholesterin, LDL, HDL und Triglyceriden sowie eine Urinuntersuchung. Zusätzlich besteht einmalig Anspruch auf ein Screening auf Hepatitis B und C.

Umfangreichere private Check-ups können darüber hinaus weitere kardiometabolische Risikomarker, Funktionsdiagnostik und – abhängig von Programm, Alter, Risikoprofil und medizinischer Fragestellung – Bildgebung einbeziehen.

Frage Dich:

  • Welche Laborparameter werden tatsächlich bestimmt?
  • Werden relevante kardiometabolische Marker wie ApoB, Lp(a), hs-CRP oder Parameter des Glukosestoffwechsels berücksichtigt?
  • Welche bildgebenden Untersuchungen sind enthalten und welche medizinische Fragestellung sollen sie beantworten?
  • Werden Leistungsfähigkeit, Lungenfunktion oder kognitive Funktionen standardisiert untersucht?
  • Wie werden auffällige Ergebnisse anschließend eingeordnet?

2. Medizinische Interpretation: Wer bewertet Deine Daten?

Viele Daten zu erheben ist nur der erste Schritt. Entscheidend ist, welche Konsequenzen sich daraus ergeben.

Laborwerte, Bildgebung und funktionelle Untersuchungen müssen im Kontext von Alter, Vorerkrankungen, Familiengeschichte, Symptomen und individuellem Risikoprofil beurteilt werden. Einzelne Werte außerhalb eines Referenzbereichs bedeuten nicht automatisch Krankheit; umgekehrt können Werte innerhalb eines Referenzbereichs bei bestimmten Risikokonstellationen trotzdem relevant sein.

Frage Dich:

  • Wer bespricht Deine Ergebnisse mit Dir?
  • Werden einzelne Auffälligkeiten priorisiert?
  • Wird zwischen medizinisch relevantem Befund und Zufallsbefund unterschieden?
  • Bekommst Du konkrete Empfehlungen für die nächsten Schritte?

3. Kontinuität: Prävention als wiederkehrender Prozess

Ein Gesundheits-Check-up ist eine Momentaufnahme. Viele Veränderungen werden erst sichtbar, wenn dieselben Parameter wiederholt unter vergleichbaren Bedingungen gemessen werden.

Deshalb kann es sinnvoll sein, langfristig mit standardisierten Untersuchungspaketen und möglichst vergleichbaren Messmethoden zu arbeiten.

Frage Dich:

  • Können relevante Untersuchungen regelmäßig wiederholt werden?
  • Werden vorherige Ergebnisse strukturiert mit neuen Befunden verglichen?
  • Kannst Du externe Vorbefunde und Bilddaten einbringen?
  • Werden Veränderungen über die Zeit medizinisch eingeordnet?

4. Abrechnung und Transparenz

Die Kosten umfassender Gesundheits-Check-ups unterscheiden sich erheblich. Deshalb sollte klar erkennbar sein, welche Untersuchungen enthalten sind und wie ärztliche Leistungen abgerechnet werden.

Bei privatärztlichen Leistungen erfolgt die Abrechnung grundsätzlich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Ob und in welchem Umfang eine private Krankenversicherung Kosten übernimmt, hängt vom individuellen Tarif, der medizinischen Notwendigkeit der jeweiligen Leistung und den Versicherungsbedingungen ab.

Eine GOÄ-konforme Rechnung allein garantiert deshalb keine Erstattung.

Frage Dich:

  • Sind Programmumfang und Preise transparent?
  • Welche Leistungen werden ärztlich nach GOÄ abgerechnet?
  • Gibt es zusätzliche Kosten?
  • Welche Unterlagen erhältst Du für eine mögliche Einreichung bei Deiner PKV?

5. Wissenschaftliche Transparenz: Etablierte Diagnostik und neue Verfahren unterscheiden

Präventionsmedizin entwickelt sich schnell. Neben etablierten Verfahren werden zunehmend neue Technologien eingesetzt, deren klinischer Nutzen teilweise noch untersucht wird.

Ein seriöser Anbieter sollte deshalb deutlich unterscheiden zwischen:

  • etablierter medizinischer Diagnostik,
  • diagnostischen Verfahren mit begrenzter Evidenz für Screening asymptomatischer Menschen,
  • und forschungsnahen beziehungsweise experimentellen Biomarkern.

Das betrifft beispielsweise epigenetische Altersmodelle, Multi-Cancer-Bluttests oder Ganzkörper-MRT-Untersuchungen bei symptomfreien Menschen.

Solche Verfahren können zusätzliche Informationen liefern. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass ihr Einsatz nachweislich Erkrankungen verhindert oder die Lebenserwartung verbessert.

Frage Dich:

  • Wird transparent erklärt, wie gut ein Test wissenschaftlich validiert ist?
  • Werden mögliche Fehlalarme und Folgeuntersuchungen angesprochen?
  • Wird zwischen klinischer Standarddiagnostik und forschungsnahen Verfahren unterschieden?
  • Werden Ergebnisse im medizinischen Gesamtkontext bewertet?

6. Vom Befund zum Handlungsplan

Mehr Daten führen nicht automatisch zu besserer Gesundheit.

Ein hochwertiger Check-up sollte deshalb mit einer klaren Priorisierung enden: Welche Befunde sind relevant? Was sollte weiter abgeklärt werden? Welche Risikofaktoren lassen sich verändern? Welche Maßnahmen haben wahrscheinlich den größten gesundheitlichen Nutzen?

Frage Dich:

  • Gibt es ein ausführliches ärztliches Ergebnisgespräch?
  • Werden Empfehlungen priorisiert?
  • Werden Ernährung, Bewegung, Schlaf und weitere beeinflussbare Risikofaktoren berücksichtigt?
  • Ist klar, welche Untersuchungen später kontrolliert werden sollten?

YEARS Berlin: Eine mögliche Circle Health Alternative

YEARS befindet sich in Berlin-Charlottenburg in der Joachimsthaler Straße 34, wenige Gehminuten vom Kurfürstendamm entfernt. Der Schwerpunkt liegt auf umfangreicher Präventionsdiagnostik, die innerhalb eines strukturierten Untersuchungstages durchgeführt wird.

Unternehmensseitig wird YEARS von Geschäftsführer Jürgen Mehrtens sowie Lukas Schmitz, Head of Operations, und Niko Hems, Head of Strategy & Medical Communications, geführt.

Die medizinischen Untersuchungen und ärztlichen Beratungen werden von selbstständig tätigen Ärztinnen und Ärzten verschiedener Fachrichtungen in den Räumlichkeiten von YEARS durchgeführt.

YEARS bietet aktuell drei Diagnostikprogramme mit unterschiedlichem Umfang.

YEARS Core® – 1.900 € | ca. 6 Stunden

Core® bildet die diagnostische Basis.

Dazu gehören unter anderem:

  • umfangreiche Labordiagnostik mit rund 87 Parametern
  • Marker des Lipid- und Glukosestoffwechsels, darunter ApoB, Lp(a) und Parameter zur Beurteilung der Insulinsensitivität
  • Ultraschalluntersuchungen von unter anderem Herz, Bauchorganen und Schilddrüse
  • kardiopulmonale Leistungsdiagnostik mit Spiroergometrie und Bestimmung der aeroben Leistungsfähigkeit
  • Bodyplethysmographie zur erweiterten Lungenfunktionsdiagnostik
  • HRV-Messung
  • 3D-Körperscan
  • funktionelle Kraft- und Bewegungsdiagnostik
  • KI-gestützte Fundusuntersuchung
  • ausgewählte sensorische und neurokognitive Tests
  • Messung der arteriellen Gefäßsteifigkeit

Nach Abschluss der Diagnostik werden die Ergebnisse in einem ausführlichen Health Report zusammengeführt und anschließend ärztlich besprochen.

YEARS Evolve® – 7.600 € | ca. 9 Stunden

Evolve® erweitert die Basisdiagnostik um zusätzliche Laborparameter und weiterführende Untersuchungen.

Dazu gehören unter anderem:

  • mehr als 120 Laborparameter
  • ein erweitertes Hormon- und Stoffwechselprofil
  • Ganzkörper-MRT inklusive Bildgebung des Gehirns
  • umfassendere neurokognitive Diagnostik
  • weiterführende funktionelle Diagnostik
  • eine Liquid Biopsy zur ergänzenden Untersuchung auf Signale verschiedener solider Tumorerkrankungen

Das Ganzkörper-MRT kommt ohne ionisierende Strahlung aus und kann strukturelle Auffälligkeiten sichtbar machen. Gleichzeitig ist der Nutzen eines routinemäßigen Ganzkörper-MRT-Screenings bei asymptomatischen Personen hinsichtlich harter klinischer Endpunkte bisher nicht abschließend belegt. Zufallsbefunde können zusätzliche Untersuchungen erforderlich machen.

Auch Multi-Cancer-Bluttests beziehungsweise Liquid-Biopsy-Verfahren befinden sich weiterhin in klinischer Weiterentwicklung. Sie ersetzen etablierte Krebsfrüherkennungsprogramme nicht und werden bei YEARS als ergänzendes, forschungsnahes Verfahren eingesetzt.

YEARS Ultimate® – 16.900 € | ca. 9 Stunden

Ultimate® erweitert Evolve® um zusätzliche molekulare, genetische und longitudinale Untersuchungen.

Dazu gehören unter anderem:

  • mehr als 230 Labor- und Biomarkerparameter
  • erweiterte immunologische und metabolische Analysen
  • Whole-Genome-Sequenzierung
  • pharmakogenetische Auswertungen
  • epigenetische Analysen
  • Mikrobiomanalyse
  • ausgewählte neuartige Biomarker wie p-tau217 und GDF-15
  • zusätzliche ärztliche Begleitung und Coachings über das Jahr

Genetische und epigenetische Analysen können zusätzliche Informationen zu erblichen Risiken, Arzneimittelreaktionen oder biologischen Alterungsprozessen liefern. Dabei ist wichtig, zwischen klinisch etablierten genetischen Erkenntnissen und Verfahren zu unterscheiden, deren individuelle prognostische Bedeutung noch begrenzt ist.

Insbesondere sogenannte biologische Altersuhren sind derzeit keine eigenständige medizinische Diagnose und sollten nicht isoliert zur Steuerung medizinischer Entscheidungen verwendet werden.

Circle Health vs. YEARS: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Circle Health und YEARS verfolgen beide einen präventiven Ansatz, unterscheiden sich jedoch deutlich in ihrem medizinischen Schwerpunkt.

Gemeinsamkeiten

  • Beide Anbieter sind beziehungsweise waren in Berlin tätig.
  • Beide richteten sich an Menschen, die über die reguläre hausärztliche Vorsorge hinaus zusätzliche Gesundheitsinformationen erhalten möchten.
  • Beide setzten auf einen proaktiven Umgang mit Gesundheit.
  • Beide arbeiteten überwiegend mit Selbstzahlern beziehungsweise privat versicherten Kunden.

Unterschiede

Circle Health verband Prävention stärker mit funktioneller Medizin und therapeutischen Angeboten wie Infusionen oder anderen komplementären Verfahren.

YEARS konzentriert sich stärker auf standardisierte Diagnostik, Bildgebung, Funktionsmessungen, Laboranalysen sowie langfristig vergleichbare Gesundheitsdaten.

Umfangreiche Labordiagnostik

Bereits im Core® Programm werden zahlreiche kardiometabolische und präventivmedizinisch relevante Parameter untersucht, darunter ApoB, Lp(a) und Marker des Glukosestoffwechsels.

Integrierte Funktionsdiagnostik

Neben Laborwerten werden unter anderem kardiopulmonale Leistungsfähigkeit, Lungenfunktion, Gefäßparameter, Körpermaße und ausgewählte neurokognitive Funktionen untersucht.

Erweiterte Bildgebung

Im Evolve® und Ultimate® Programm ist ein Ganzkörper-MRT integriert. Ergebnisse werden dabei nicht isoliert betrachtet, sondern gemeinsam mit Labor- und Funktionsdaten ärztlich eingeordnet.

Longitudinale Daten

YEARS ist darauf ausgerichtet, relevante Untersuchungen wiederholt durchzuführen und Veränderungen über die Zeit miteinander zu vergleichen.

Kunden können zudem nach entsprechender Einwilligung Daten für ein prospektives klinisches Register zur Verfügung stellen.

Neue diagnostische Technologien

In den größeren Programmen werden auch neue beziehungsweise forschungsnahe Verfahren eingesetzt, beispielsweise Liquid Biopsy, epigenetische Analysen, Genomsequenzierung und neuartige Biomarker.

Dabei ist entscheidend, diese Ergebnisse entsprechend ihrer jeweiligen wissenschaftlichen Evidenz zu interpretieren und nicht mit etablierter klinischer Diagnostik gleichzusetzen.

Ärztliche Einordnung

Nach Abschluss der Untersuchungen werden relevante Ergebnisse zusammengeführt und in einem ärztlichen Strategiegespräch besprochen.

Das Ziel besteht darin, Befunde zu priorisieren und daraus konkrete nächste Schritte abzuleiten.

Ist YEARS ein direkter Ersatz für Circle Health?

Nicht in jedem Fall.

Wer bei Circle Health insbesondere funktionelle Medizin, Infusionstherapien oder andere therapeutische Angebote genutzt hat, findet bei YEARS kein identisches Behandlungskonzept.

Wer dagegen vor allem regelmäßige Gesundheits-Checks, umfangreiche Labordiagnostik, Funktionsdiagnostik, Bildgebung und eine strukturierte medizinische Bewertung gesucht hat, kann YEARS als mögliche Circle Health Alternative in Betracht ziehen.

Der Schwerpunkt liegt stärker auf diagnostischer Standardisierung, Verlaufsmessungen und der Kombination verschiedener medizinischer Datenquellen.

Dein erster Schritt: So funktioniert ein Check-up bei YEARS

Der Ablauf ist strukturiert.

  1. Programm auswählen: Entscheide zunächst, welcher diagnostische Umfang zu Deinen Zielen und Deinem Risikoprofil passt.
  • Core® bildet die umfassende diagnostische Basis.
  • Evolve® ergänzt diese unter anderem um Ganzkörper-MRT, weiterführende Diagnostik und Liquid Biopsy.
  • Ultimate® ergänzt zusätzliche molekulare, genetische und longitudinale Analysen sowie eine intensivere Begleitung.
  1. Kontakt aufnehmen: Über die YEARS-Webseite kannst Du einen Termin buchen oder zunächst ein Beratungsgespräch vereinbaren.
  2. Diagnostiktag: Abhängig vom Programm verbringst Du ungefähr sechs bis neun Stunden in der Klinik. Die einzelnen Untersuchungen werden innerhalb eines strukturierten Tages koordiniert.
  3. Health Report und Strategiegespräch: Nach Auswertung der Ergebnisse erhältst Du Deinen persönlichen Health Report. Anschließend werden relevante Befunde mit einem Arzt besprochen, Risiken priorisiert und mögliche nächste Schritte festgelegt.

Für eine persönliche Beratung oder zur Buchung kannst Du direkt Kontakt zu YEARS aufnehmen.

Häufige Fragen zur Circle Health Alternative

Ist YEARS eine geeignete Alternative zu Circle Health Berlin?

Das hängt davon ab, welche Leistungen Du bei Circle Health genutzt hast.

Wenn Du vor allem nach umfangreicher Präventionsdiagnostik, regelmäßigen Gesundheits-Checks, Laboranalysen, Leistungsdiagnostik und gegebenenfalls weiterführender Bildgebung suchst, kann YEARS eine passende Alternative sein.

Wenn Dein Schwerpunkt dagegen auf funktioneller Medizin oder bestimmten therapeutischen Angeboten von Circle Health lag, handelt es sich nicht um einen direkten Ersatz.

Was kostet ein Gesundheits-Check-up bei YEARS?

Die aktuellen Programme liegen bei:

  • YEARS Core®: 1.900 €
  • YEARS Evolve®: 7.600 €
  • YEARS Ultimate®: 16.900 €

Der Umfang unterscheidet sich erheblich zwischen den Programmen. Deshalb sollte bei einem Vergleich mit anderen Anbietern berücksichtigt werden, welche Laborwerte, bildgebenden Untersuchungen, Funktionstests und ärztlichen Leistungen tatsächlich enthalten sind.

Kann ich den YEARS-Check-up über meine PKV abrechnen lassen?

Ärztliche Leistungen bei YEARS werden nach der Gebührenordnung für Ärzte abgerechnet.

Ob und in welchem Umfang Deine private Krankenversicherung die Kosten übernimmt, hängt von Deinem individuellen Tarif und von der medizinischen Notwendigkeit der jeweiligen Leistung ab.

Eine pauschale Erstattung kann deshalb nicht garantiert werden.

YEARS stellt die entsprechenden Rechnungsunterlagen für eine mögliche Einreichung bei der privaten Krankenversicherung zur Verfügung.

Was unterscheidet einen Longevity-Check-up bei YEARS vom GKV-Gesundheits-Check-up?

Der allgemeine Gesundheits-Check-up der gesetzlichen Krankenversicherung dient einer grundlegenden gesundheitlichen Bestandsaufnahme und umfasst ab 35 Jahren unter anderem körperliche Untersuchung, Blutdruckmessung, Nüchternblutzucker, ein Lipidprofil und eine Urinuntersuchung.

YEARS erweitert diese Basis deutlich.

Im Core® Programm werden zahlreiche zusätzliche Laborparameter untersucht. Hinzu kommen unter anderem Ultraschalluntersuchungen, kardiopulmonale Leistungsdiagnostik, Bodyplethysmographie, Gefäßmessungen, funktionelle Tests und ausgewählte neurokognitive Untersuchungen.

In den größeren Programmen kommen zusätzliche Bildgebung sowie molekulare und genetische Verfahren hinzu.

Der höhere diagnostische Umfang bedeutet dabei nicht automatisch einen nachgewiesenen zusätzlichen gesundheitlichen Nutzen jeder einzelnen Untersuchung. Besonders bei neueren Screeningverfahren ist eine differenzierte Bewertung der wissenschaftlichen Evidenz wichtig.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Art und Umfang präventiver Untersuchungen sollten sich an Alter, persönlichem Risikoprofil, Familiengeschichte, bestehenden Erkrankungen und individuellen medizinischen Fragestellungen orientieren. Einige der bei YEARS eingesetzten Verfahren sind klinisch etabliert, andere befinden sich weiterhin in wissenschaftlicher beziehungsweise klinischer Evaluation.

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