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Arteriosklerose früh erkennen: Welche Tests wirklich etwas zeigen | YEARS

Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt selten aus heiterem Himmel. Meist ist er das laute Finale eines Prozesses, der Jahrzehnte zuvor leise und ohne Symptome begonnen hat: Arteriosklerose. Diese…

Von Niko Hems, M.Sc.Veröffentlicht am 22. September 202610 Min. Lesezeit
Medizinisch geprüft von Doctor-medic Alexandru ArdeleanFacharzt für Innere Medizin
Veranschaulichung von einem Herz

Arteriosklerose früh erkennen: Welche Tests wirklich aussagekräftig sind

Ein Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt selten aus heiterem Himmel. Häufig ist er das Ergebnis eines Prozesses, der viele Jahre zuvor begonnen hat: Atherosklerose. Die Erkrankung kann lange ohne Beschwerden fortschreiten, bevor erstmals klinische Symptome auftreten.

Moderne Diagnostik kann Risikofaktoren und teilweise bereits vorhandene Gefäßveränderungen erfassen. Dieser Artikel erklärt, welche Untersuchungen dafür eingesetzt werden können: von klassischen Risikofaktoren und Biomarkern über Gefäßultraschall und Funktionsmessungen bis zu spezifischer CT-Bildgebung.

Was ist Arteriosklerose – und warum ist Früherkennung entscheidend?

Atherosklerose ist mehr als eine einfache „Gefäßverkalkung". Ein zentraler Vorgang ist die Einlagerung und Retention ApoB-haltiger Lipoproteine wie LDL in der Arterienwand. Diese Partikel können dort verändert werden und entzündliche Prozesse auslösen. Immunzellen wandern ein, nehmen Lipide auf und tragen zur Bildung atherosklerotischer Plaques bei.

Über Jahre können Plaques wachsen und sich teilweise verkalken. Bei einer Plaqueruptur oder -erosion kann sich ein Blutgerinnsel bilden, das den Blutfluss akut behindert und beispielsweise einen Herzinfarkt oder Schlaganfall verursacht.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen in Deutschland weiterhin zu den häufigsten Todesursachen. Der atherosklerotische Prozess kann bereits Jahrzehnte vor einem klinischen Ereignis beginnen. Prävention setzt deshalb möglichst früh an den beeinflussbaren Risikofaktoren an.

Das Problem: Arteriosklerose bleibt lange symptomlos

Atherosklerotische Plaques verursachen über lange Zeit häufig keine Beschwerden. Symptome wie Brustenge, belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen oder neurologische Ausfälle treten meist erst auf, wenn Gefäße relevant betroffen sind oder ein akutes Ereignis entsteht.

Für manche Menschen ist ein Herzinfarkt oder Schlaganfall die erste klinische Manifestation einer zuvor unbekannten Atherosklerose.

Der Check-up der gesetzlichen Krankenversicherung erfasst wichtige Risikofaktoren wie Blutdruck, Glukosestoffwechsel und Blutfette. Eine direkte bildgebende Untersuchung auf subklinische Atherosklerose gehört jedoch nicht zur allgemeinen Routinevorsorge.

Ein erhöhtes Risiko haben unter anderem Menschen mit:

  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • erhöhten atherogenen Lipoproteinen
  • Diabetes mellitus
  • chronischer Nierenerkrankung
  • familiärer Vorbelastung für frühzeitige Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • zunehmendem Alter
  • bestimmten genetischen Risikofaktoren wie einem stark erhöhten Lipoprotein(a)

Risikofaktoren erlauben eine statistische Abschätzung. Bildgebende Verfahren können bei ausgewählten Personen zusätzlich Hinweise darauf liefern, ob bereits strukturelle Gefäßveränderungen vorhanden sind.

Klassische Blutfettwerte und Blutdruck: Nutzen und Grenzen

LDL-Cholesterin, weitere Lipidparameter, Blutdruck, Raucherstatus und Glukosestoffwechsel gehören zur Basis der kardiovaskulären Risikobeurteilung.

LDL-C misst die Cholesterinmenge innerhalb der LDL-Partikel. Apolipoprotein B (ApoB) erfasst dagegen die Anzahl atherogener Lipoproteinpartikel, da jedes relevante atherogene Partikel in der Regel ein ApoB-Molekül trägt.

Bei vielen Menschen bewegen sich LDL-C und ApoB in dieselbe Richtung. Bei bestimmten metabolischen Konstellationen können die Werte jedoch voneinander abweichen. ApoB kann dann zusätzliche Informationen über die tatsächliche Zahl atherogener Partikel liefern.

LDL-C bleibt gleichzeitig ein zentraler Zielparameter der europäischen Leitlinien zur Lipidtherapie.

Blutdruck ist ebenfalls einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren. Ein dauerhaft erhöhter Blutdruck belastet die Gefäße und erhöht langfristig das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und weitere kardiovaskuläre Erkrankungen.

Risikorechner wie SCORE2 beziehungsweise SCORE2-OP kombinieren mehrere Faktoren, um das 10-Jahres-Risiko abzuschätzen. Sie beschreiben die statistische Wahrscheinlichkeit eines Ereignisses; sie zeigen nicht direkt, ob bereits Plaques in bestimmten Gefäßen vorhanden sind.

Karotis-Ultraschall: Plaques und Intima-Media-Dicke

Mit einem hochauflösenden Ultraschall können die Halsschlagadern nicht-invasiv untersucht werden.

Dabei können zwei unterschiedliche Befunde beurteilt werden:

  1. Atherosklerotische Plaques
  2. Intima-Media-Dicke (IMT) der Gefäßwand

Besonders relevant ist die direkte Suche nach Karotisplaques. Das Vorhandensein von Plaques zeigt bereits bestehende strukturelle Atherosklerose und kann bei ausgewählten Patienten zusätzliche Informationen zur Risikostratifikation liefern.

Die reine Intima-Media-Dicke ist differenzierter zu betrachten. Eine erhöhte IMT ist in epidemiologischen Studien mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden. Die systematische IMT-Messung wird von den ESC-Leitlinien jedoch nicht als routinemäßige Methode zur Verbesserung der individuellen Risikovorhersage empfohlen. Gründe sind unter anderem methodische Unterschiede und der begrenzte zusätzliche Informationsgewinn gegenüber etablierten Risikofaktoren.

Eine diffuse Verdickung der Intima-Media ist außerdem nicht dasselbe wie ein fokaler atherosklerotischer Plaque.

Bei YEARS: Im Rahmen des Gefäßultraschalls beurteilen wir die Karotiden strukturell und suchen gezielt nach Plaques; die Intima-Media-Dicke kann ergänzend erfasst und im Gesamtkontext interpretiert werden.

Knöchel-Arm-Index (ABI): Einfacher Test auf periphere Gefäßerkrankungen

Der Knöchel-Arm-Index oder Ankle-Brachial Index ist ein schneller und nicht-invasiver Test zur Beurteilung der Durchblutung der Beine.

Methode: Der systolische Blutdruck wird an Armen und Fußknöcheln gemessen. Aus den Messwerten wird ein Quotient berechnet.

Ein ABI unter 0,9 spricht für eine periphere arterielle Verschlusskrankheit und damit für eine relevante arterielle Durchblutungsstörung der Beine. Menschen mit pAVK weisen gleichzeitig ein deutlich erhöhtes Risiko für weitere kardiovaskuläre Ereignisse auf.

Der ABI eignet sich allerdings nicht dazu, eine ausschließlich koronare Atherosklerose auszuschließen. Bei Diabetes oder chronischer Nierenerkrankung können stark verkalkte und schlecht komprimierbare Beinarterien außerdem zu ungewöhnlich hohen oder irreführenden ABI-Werten führen.

Bei YEARS: Die ABI-Messung wird mit weiteren Untersuchungen der Gefäßfunktion und -struktur kombiniert, darunter arterielle Steifigkeit und Karotis-Ultraschall.

Koronarer Kalkscore: Verkalkte Plaques direkt im Herzen messen

Der koronare Calcium-Score beziehungsweise CAC-Score gehört zu den am besten untersuchten bildgebenden Risikomarkern für koronare Atherosklerose.

Methode: Mit einer niedrig dosierten, nativen Computertomografie wird Kalk in den Koronararterien erfasst. Das Ergebnis wird meist als Agatston-Score angegeben.

Ein Score von 0 bedeutet, dass kein koronarer Kalk nachweisbar ist. In vielen erwachsenen Populationen ist dies mit einem niedrigen kurz- bis mittelfristigen kardiovaskulären Risiko verbunden. Ein CAC von 0 schließt jedoch eine koronare Atherosklerose nicht vollständig aus.

Je höher der Score und je größer die Kalklast im Verhältnis zu Alter und Geschlecht, desto höher ist typischerweise auch das kardiovaskuläre Risiko.

Der CAC-Score misst verkalkte koronare Plaquelast. Er misst weder die gesamte Plaquelast noch den Grad möglicher Gefäßverengungen. Besonders bei jüngeren Menschen können nicht-verkalkte koronare Plaques vorhanden sein, obwohl der CAC-Score 0 beträgt.

Der Test ist mit einer geringen Strahlenbelastung verbunden und wird deshalb gezielt eingesetzt. Aktuelle europäische Leitlinien sehen CAC insbesondere als möglichen Risikomodifikator bei Menschen, deren Risiko nahe an einer therapeutischen Entscheidungsschwelle liegt.

Bei YEARS: Der koronare Kalkscore ist nicht Teil der standardmäßigen YEARS-Diagnostik. Wenn er nach ärztlicher Abwägung sinnvoll erscheint, kann die Untersuchung in einer spezialisierten kardiologischen oder radiologischen Praxis erfolgen.

Ganzkörper-MRT: Ergänzende strukturelle Informationen

Ein Ganzkörper-MRT ermöglicht eine strahlenfreie Untersuchung zahlreicher Organsysteme und größerer anatomischer Strukturen.

Abhängig vom verwendeten Protokoll können unter anderem beurteilt werden:

  • Aorta und weitere große Gefäße
  • Auffälligkeiten wie Aneurysmen oder ausgeprägte Gefäßveränderungen
  • Gehirn und bestimmte vaskulär assoziierte Veränderungen
  • Organe wie Leber und Nieren

Für die direkte Beurteilung der Koronararterien ist ein Standard-Ganzkörper-MRT jedoch deutlich weniger geeignet als spezifische kardiale CT-Verfahren. Es liefert keinen CAC-Score und ersetzt bei einer gezielten Fragestellung keine CCTA.

Ein weiterer wichtiger Punkt sind Zufallsbefunde. Bei umfangreicher Bildgebung werden häufig Veränderungen entdeckt, die medizinisch eingeordnet oder weiter abgeklärt werden müssen und sich anschließend teilweise als klinisch unbedeutend herausstellen.

Bei YEARS: Das Ganzkörper-MRT im YEARS Evolve® Programm liefert ergänzende strukturelle Informationen über verschiedene Organsysteme und große Gefäße. Es wird als Bestandteil einer umfassenden Untersuchung interpretiert und nicht als alleiniger Test auf koronare Atherosklerose eingesetzt.

Biomarker: Lp(a), ApoB und hs-CRP – was sie über das Gefäßrisiko verraten

Neben klassischen Lipidwerten können weitere Biomarker zusätzliche Informationen liefern.

Lipoprotein(a) – Lp(a)

Lp(a) ist weitgehend genetisch bestimmt. Erhöhte Konzentrationen sind kausal mit einem höheren Risiko für atherosklerotische Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Aortenklappenstenose verbunden.

Aktuelle ESC/EAS-Empfehlungen sprechen sich dafür aus, Lp(a) bei Erwachsenen mindestens einmal im Leben zu bestimmen. Ein Wert über etwa 50 mg/dl beziehungsweise 105 nmol/l wird zunehmend als klinisch relevanter Risikomodifikator betrachtet.

Da der Lp(a)-Spiegel genetisch geprägt und im Erwachsenenalter meist relativ stabil ist, muss er normalerweise nicht bei jedem Check-up erneut bestimmt werden.

Apolipoprotein B – ApoB

ApoB bildet die Zahl der atherogenen Lipoproteinpartikel ab. Es kann insbesondere dann zusätzliche Informationen liefern, wenn LDL-C und Partikelzahl voneinander abweichen, beispielsweise bei erhöhten Triglyzeriden, Diabetes oder anderen metabolischen Konstellationen.

Große epidemiologische Studien wie INTERHEART zeigen einen starken Zusammenhang zwischen ApoB-haltigen Lipoproteinen und dem Risiko für Myokardinfarkte.

Hochsensitives C-reaktives Protein – hs-CRP

hs-CRP ist ein Marker systemischer Entzündungsaktivität. Höhere Werte sind epidemiologisch mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko verbunden.

Die JUPITER-Studie zeigte, dass ausgewählte Menschen mit erhöhtem hs-CRP und vergleichsweise niedrigem LDL-C von einer Statintherapie profitierten. Daraus folgt allerdings nicht, dass hs-CRP allein eine Atherosklerose diagnostizieren kann oder dass eine isolierte Senkung des CRP automatisch das Risiko reduziert.

Der Wert ist zudem unspezifisch und kann beispielsweise durch Infektionen und andere entzündliche Erkrankungen beeinflusst werden.

Omega-3-Index

Der Omega-3-Index misst den Anteil von EPA und DHA in den Membranen roter Blutkörperchen.

Beobachtungsstudien zeigen Zusammenhänge zwischen dem Omega-3-Index und kardiovaskulären Endpunkten. Der Marker ist allerdings kein etablierter Bestandteil der ESC-Risikostratifikation, und ein bestimmter Omega-3-Index-Zielwert ist derzeit kein offizielles europäisches Therapieziel zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Bei YEARS verwenden wir den Omega-3-Index deshalb als ergänzenden Ernährungs- und Stoffwechselmarker und nicht als alleinigen Marker für Atherosklerose.

Bei YEARS: Lp(a), ApoB, hs-CRP und der Omega-3-Index sind Bestandteil unseres Laborpanels und werden gemeinsam mit klassischen Lipidwerten und weiteren Befunden interpretiert.

Welcher Test für wen? Übersicht und Orientierung

Kein einzelner Test erfasst das gesamte kardiovaskuläre Risiko.

Eine fundierte Risikobeurteilung beginnt mit:

  • Anamnese und Familiengeschichte
  • Blutdruck
  • Raucherstatus
  • Glukosestoffwechsel
  • klassischem Lipidprofil
  • individueller Risikoberechnung

Marker wie Lp(a) und ApoB können das Profil sinnvoll ergänzen.

Bildgebende oder funktionelle Untersuchungen beantworten wiederum andere Fragen:

  • Karotis-Ultraschall: Kann bereits vorhandene Plaques in den Halsschlagadern sichtbar machen.
  • ABI: Dient vor allem der Erkennung einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit.
  • CAC-Score: Quantifiziert verkalkte koronare Plaques und kann bei ausgewählten Menschen die Risikoeinschätzung verändern.
  • Ganzkörper-MRT: Liefert ergänzende strukturelle Informationen, ist aber kein Ersatz für spezifische Verfahren zur Beurteilung der Koronararterien.

Welche Untersuchung sinnvoll ist, hängt deshalb von Alter, Risikoprofil, Vorerkrankungen und der konkreten medizinischen Fragestellung ab.

Arteriosklerose früh erkennen bei YEARS in Berlin

Atherosklerose entwickelt sich meist über viele Jahre. Gerade deshalb lohnt es sich, beeinflussbare Risikofaktoren früh zu kennen.

Ein praktischer Ausgangspunkt ist:

  • Blutdruck kontrollieren
  • LDL-C und das gesamte Lipidprofil kennen
  • Lp(a) mindestens einmal bestimmen
  • ApoB bei einer detaillierteren Lipidbeurteilung ergänzen
  • familiäre Belastungen berücksichtigen

Bei YEARS verbinden wir diese Risikofaktoren mit weiteren nicht-invasiven Untersuchungen wie Karotis-Ultraschall, ABI und Messungen der arteriellen Gefäßfunktion.

Dadurch entstehen unterschiedliche Arten von Informationen: Laborwerte beschreiben Risikofaktoren, Gefäßultraschall kann bereits vorhandene Plaques sichtbar machen und funktionelle Messungen liefern zusätzliche Hinweise auf den Zustand des Gefäßsystems.

Wenn sich daraus eine spezifische kardiologische Fragestellung ergibt, kann anschließend gezielt eine weiterführende Untersuchung wie ein CAC-Score oder eine CCTA sinnvoll sein.

Bei YEARS in Berlin erfolgt diese Diagnostik an einem Tag und wird anschließend ärztlich gemeinsam eingeordnet. Ziel ist keine möglichst große Zahl einzelner Tests, sondern eine sinnvolle medizinische Interpretation der Ergebnisse im Zusammenhang.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich Arteriosklerose ohne Symptome früh erkennen lassen?

Teilweise ja. Risikofaktoren wie LDL-C, ApoB, Lp(a), Blutdruck und Diabetes lassen sich früh erfassen. Karotis-Ultraschall kann vorhandene Plaques sichtbar machen, und ein CAC-Score kann verkalkte koronare Plaques nachweisen. Welches Verfahren sinnvoll ist, hängt vom individuellen Risiko und der konkreten Fragestellung ab.

Welche Blutmarker sind für die Gefäßgesundheit besonders relevant?

Zu den zentralen Parametern gehören LDL-C und weitere klassische Lipidwerte. Lp(a) liefert wichtige genetische Risikoinformationen, während ApoB die Anzahl atherogener Lipoproteinpartikel abbildet. hs-CRP kann ergänzende Informationen zur systemischen Entzündungsaktivität liefern, ist jedoch unspezifisch.

Ist ein Ganzkörper-MRT sinnvoll zur Früherkennung von Arteriosklerose?

Ein Ganzkörper-MRT kann ergänzende Informationen über große Gefäße, das Gehirn und weitere Organsysteme liefern. Es ist jedoch kein etablierter alleiniger Screening-Test auf koronare Atherosklerose und ersetzt spezifische Verfahren wie CAC-Scoring oder CCTA nicht.

Übernimmt die PKV die Kosten für erweiterte Gefäßdiagnostik?

YEARS rechnet ärztliche Leistungen nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) ab. Ob und in welcher Höhe eine private Krankenversicherung einzelne Leistungen erstattet, hängt vom jeweiligen Tarif, der medizinischen Indikation und weiteren Vertragsbedingungen ab. Wir empfehlen, die konkrete Erstattung vorab mit der Versicherung zu klären.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Die Diagnostik bei YEARS ist ein präventives Angebot und keine Behandlung im klinischen Sinne.

Quellen

  • Aboyans, V., et al. (2012). Measurement and Interpretation of the Ankle-Brachial Index: A Scientific Statement From the American Heart Association. Journal of the American College of Cardiology, 60(20), 2092–2105.
  • ESC. (2021). ESC Guidelines on cardiovascular disease prevention in clinical practice. European Heart Journal, 42(34), 3227–3337.
  • Mach, F., Koskinas, K. C., Roeters van Lennep, J. E., et al. (2025). Focused Update of the 2019 ESC/EAS Guidelines for the management of dyslipidaemias. European Heart Journal.
  • McQueen, M. J., et al. (2008). Lipids, lipoproteins, and apolipoproteins as risk markers of myocardial infarction in 52 countries: the INTERHEART study. The Lancet, 372(9634), 224–233.
  • Ridker, P. M., et al. (2008). Rosuvastatin to Prevent Vascular Events in Men and Women with Elevated C-Reactive Protein. New England Journal of Medicine, 359(21), 2195–2207.
  • Harris, W. S., et al. (2017). The Omega-3 Index and relative risk for coronary heart disease and all-cause mortality: a meta-analysis of prospective cohort studies. Atherosclerosis, 262, 51–54.

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