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Check-up 35 vs YEARS Core: Was Du wirklich bekommst

Du bist über 35 und überlegst, einen Gesundheitscheck zu machen. Der Hausarzt bietet den Check-up 35 an, kostenlos über die Krankenkasse. Gleichzeitig hörst Du von privaten Anbietern, die deutlich m

Von Niko Hems, M.Sc.Veröffentlicht am 24. März 2026Aktualisiert am 21. August 202610 Min. Lesezeit
years klinik berlin

Du bist über 35 und überlegst, einen Gesundheitscheck zu machen. Der Hausarzt bietet den Check-up 35 an, kostenlos über die Krankenkasse. Gleichzeitig hörst Du von privaten Anbietern, die deutlich mehr Untersuchungen für deutlich mehr Geld versprechen. Was ist der Unterschied wirklich? Lohnt sich ein privater Check-up wie das YEARS Core® Programm?

Die kurze Antwort: Der Check-up 35 deckt die Basis ab. YEARS Core geht deutlich tiefer, kostet aber auch mehr. Dieser Artikel zeigt Dir exakt, was Du bei beiden Optionen bekommst, wo die Grenzen liegen und für wen welche Variante Sinn ergibt.

Wir schauen uns die konkreten Inhalte an, die Unterschiede in der Diagnostiktiefe, die Kosten und die Frage der PKV-Erstattung. Am Ende kannst Du eine fundierte Entscheidung treffen.

Was ist der Check-up 35?

Der Check-up 35 ist eine Vorsorgeuntersuchung, die gesetzliche Krankenkassen in Deutschland anbieten. Ab dem 35. Lebensjahr haben Versicherte Anspruch auf diese Untersuchung. Das Bundesgesundheitsministerium definiert die Leistungen.

Kosten und Abrechnung über die Krankenkasse

Der Check-up 35 ist für gesetzlich Versicherte kostenlos. Die Kosten rechnet die Arztpraxis direkt mit der Krankenkasse ab. Du musst nur Deine Gesundheitskarte vorlegen.

Der Anspruch besteht alle drei Jahre. Zwischen 18 und 34 gibt es einen einmaligen Gesundheits-Check-up auf freiwilliger Basis.

Welche Untersuchungen sind enthalten?

Der Check-up 35 umfasst folgende Leistungen:

Körperliche Untersuchung:

  • Anamnese (Krankengeschichte)
  • Ganzkörperstatus
  • Blutdruckmessung
  • Größe und Gewicht

Blutuntersuchung:

  • Gesamtcholesterin
  • HDL-Cholesterin
  • LDL-Cholesterin
  • Triglyceride
  • Nüchternblutzucker

Urinuntersuchung:

  • Urinstatus (Protein, Blut, Zucker)

Beratung:

  • Ärztliches Beratungsgespräch
  • Impfstatus-Überprüfung

Das ist die komplette Liste. Keine Bildgebung, keine erweiterten Biomarker, keine Funktionsdiagnostik. Der Zeitaufwand liegt typischerweise bei 20 bis 30 Minuten.

Check-up 35: Die Grenzen der Kassenleistung

Der Check-up 35 hat seinen Platz. Er deckt die absoluten Basics ab und ist für viele Menschen ein sinnvoller erster Schritt. Aber er hat klare Grenzen.

Was der Check-up 35 NICHT misst

Folgende Biomarker und Untersuchungen sind im Check-up 35 nicht enthalten:

Kardiovaskuläre Marker:

  • HOMA-Index (Insulinresistenz)
  • ApoB (präziserer Herzmarker als LDL)
  • hs-CRP (Entzündungsmarker)
  • NT-proBNP (Herzbelastung)

Nährstoffstatus:

  • Vitamin D
  • Ferritin (Eisenspeicher)

Bildgebung:

  • Kein Ultraschall
  • Kein EKG
  • Keine Gefäßdiagnostik

Funktionsdiagnostik:

  • Keine Lungenfunktion
  • Keine Leistungsdiagnostik
  • Keine Körperzusammensetzung

Spezialdiagnostik:

  • Keine KI-gestützte Hautanalyse
  • Keine Netzhautuntersuchung
  • Keine neurokognitiven Tests

Der Check-up 35 misst also Blutzucker und Cholesterin, aber er gibt kein vollständiges Bild Deines Gesundheitszustands. Das ist auch nicht seine Aufgabe. Er ist ein Screening-Tool, kein umfassender Gesundheitscheck.

Warum Bildgebung fehlt

Bildgebung kostet Geld und Zeit. Die gesetzlichen Krankenkassen arbeiten mit begrenzten Budgets. Der Check-up 35 konzentriert sich auf kostengünstige Marker, die statistisch gesehen die größte Population ansprechen.

Das Problem: Viele Erkrankungen lassen sich per Blutwert nicht früh erkennen. Strukturelle Veränderungen in Organen, Tumore, Gefäßveränderungen. Diese zeigen sich oft erst in der Bildgebung, wenn der Blutwert noch normal aussieht.

Ein Beispiel: Ein Patient kann normale Cholesterinwerte haben und trotzdem Plaques in den Halsschlagadern aufweisen. Der Check-up 35 würde grünes Licht geben. Ein Ultraschall der Gefäße würde das Risiko sichtbar machen.

YEARS Core Programm: Die Alternative für PKV-Versicherte

Das YEARS Core® Programm ist ein umfassender Diagnostiktag in Berlin-Charlottenburg. Es richtet sich an Menschen, die mehr wollen als den Standard-Check-up. Insbesondere PKV-Versicherte nutzen dieses Programm, da die Kosten über GOÄ teilweise erstattet werden können.

87 Biomarker vs. 10 beim Check-up 35

Die Anzahl der gemessenen Biomarker: YEARS Core analysiert 87 Biomarker. Der Check-up 35 misst etwa 10.

Das YEARS Core Lab Panel umfasst:

Stoffwechsel:

  • HOMA-Index (Insulinresistenz)
  • Vollständiges Blutbild
  • Fett- und Glukosestoffwechsel
  • Leberwerte, Nierenwerte

Herz-Kreislauf:

  • ApoB (Apolipoprotein B)
  • hs-CRP (hochsensitives C-reaktives Protein)
  • NT-proBNP (Herzbelastungsmarker)

Nährstoffe:

  • Vitamin D
  • Ferritin (Eisenspeicher)

Schilddrüse:

  • TSH, fT3, fT4

Warum ist das relevant? ApoB ist ein präziserer Marker für kardiovaskuläres Risiko als LDL allein. Der HOMA-Index erkennt Insulinresistenz Jahre bevor der Blutzucker im pathologischen Bereich liegt. Vitamin D und Ferritin beeinflussen Energie, Immunfunktion und kognitive Leistung.

Diese Marker fehlen im Check-up 35 komplett.

Ultraschall-Bildgebung inklusive

YEARS Core enthält bildgebende Diagnostik via Ultraschall. Der Check-up 35 bietet keine Bildgebung.

Der Ultraschall umfasst:

  • Herz (Echokardiographie)
  • Bauchorgane (Leber, Nieren, Milz, Bauchspeicheldrüse)
  • Schilddrüse
  • Blutgefäße (Arterien)

Zusätzlich:

  • 12-Kanal-EKG (Ruhe und Belastung)
  • Arterielle Steifigkeit

YEARS Core schaut nicht nur auf Blutwerte, sondern auf die Struktur der Organe. Vergrößerungen, Zysten, Plaques, Veränderungen. Dinge, die im Blut nicht sichtbar sind.

KI-gestützte Diagnostik (Haut, Augen)

YEARS Core nutzt künstliche Intelligenz für zwei Screening-Verfahren, die im Standard-Check-up nicht existieren.

KI-Hautscreening (ATBM Master):

  • Automatisierte Analyse der Haut auf Auffälligkeiten
  • Hohe Detektionsrate in Studien
  • Früherkennung von Hautkrebs und Präkanzerosen

KI-Funduskopie (Netzhautdiagnostik):

  • Analyse der Netzhaut des Auges
  • Rückschlüsse auf vaskuläre Gesundheit
  • Frühe Hinweise auf Diabetes, Bluthochdruck, neurologische Veränderungen

Diese Technologien sind nicht überall verfügbar. Sie erfordern spezialisierte Geräte und geschultes Personal. YEARS hat sie in den Standard-Check integriert.

Leistungsdiagnostik: VO₂max, HRV, Bodyplethysmographie

Der Check-up 35 misst den Ruheblutdruck. YEARS Core geht weiter und analysiert, wie der Körper unter Belastung funktioniert.

VO₂max (Ergospirometrie):

  • Maximale Sauerstoffaufnahme
  • Einer der stärksten Prädiktoren für Gesamtmortalität
  • Gibt Aufschluss über kardiopulmonale Fitness

HRV-Test (Herzfrequenzvariabilität):

  • Messung der Anpassungsfähigkeit des Herz-Kreislauf-Systems
  • Indikator für Stressresistenz und Erholungsfähigkeit

Bodyplethysmographie:

  • Umfassende Lungenfunktionsdiagnostik
  • Misst Lungenvolumen, Gasaustausch, Belastbarkeit
  • Geht über einfache Spirometrie hinaus

Zusätzlich:

  • 3D-Bodyscan (Körperzusammensetzung)
  • Muskelkrafttests
  • Balance-Analysen

Dieser Teil der Diagnostik ist besonders relevant für Menschen, die nicht nur Krankheit vermeiden wollen, sondern ihre Leistungsfähigkeit optimieren möchten.

Neurokognitive Testbatterie

YEARS Core enthält standardisierte Tests zur kognitiven Funktion:

  • Gedächtnisleistung
  • Aufmerksamkeit
  • Exekutive Funktionen
  • Demenz-Screening

Diese Tests fehlen im Check-up 35 komplett. Dabei sind kognitive Veränderungen oft schleichend und werden erst spät bemerkt. Eine Baseline-Messung mit 40 erlaubt Verlaufskontrollen in den folgenden Jahren.

Strategiegespräch und Health Report

Der Check-up 35 endet mit einem kurzen Beratungsgespräch. YEARS Core liefert deutlich mehr.

YEARS Health Report:

  • 60+ Seiten umfassende Auswertung
  • Alle Ergebnisse im Kontext
  • Grafische Darstellung der Biomarker
  • Vergleich mit Normwerten

Strategiegespräch mit Arzt:

  • Ca. zwei Wochen nach dem Diagnostiktag
  • Alle identifizierten Risiken werden besprochen
  • Priorisierter Aktionsplan
  • Empfehlungen für Lebensstil, Folgeuntersuchungen, Experten

Du verlässt YEARS nicht nur mit Daten, sondern mit einer Einordnung. Was bedeuten diese Werte? Was solltest Du tun? Was ist wichtig, was ist vernachlässigbar?

Direktvergleich: Check-up 35 vs YEARS Core

| Kriterium | Check-up 35 | YEARS Core® | |-----------|-------------|-------------| | Biomarker | ~10 | 87 | | Bildgebung | Keine | Ultraschall (Herz, Bauch, Schilddrüse, Gefäße) | | EKG | Nein | Ja, 12-Kanal | | Lungenfunktion | Nein | Bodyplethysmographie | | KI-Diagnostik | Nein | Hautscreening, Funduskopie | | Leistungsdiagnostik | Nein | VO₂max, HRV, 3D-Bodyscan | | Neurokognitive Tests | Nein | Ja | | Dauer | 20-30 Minuten | 6 Stunden | | Strategiegespräch | Kurz, sofort | Ausführlich, 2 Wochen später | | Health Report | Nein | 60+ Seiten | | Preis | Kostenlos (GKV) | €1.900 | | Abrechnung | GKV | GOÄ (PKV-Erstattung möglich) | | Standort | Hausarzt | Berlin-Charlottenburg |

Die Zahlen sprechen für sich. YEARS Core bietet etwa achtmal mehr Biomarker, umfassende Bildgebung, Funktionsdiagnostik und ein ausführliches Follow-up. Der Check-up 35 deckt die Basis ab, kostenfrei und schnell.

Für wen ist was sinnvoll?

Check-up 35 reicht, wenn...

  • Du gesetzlich versichert bist und kein zusätzliches Budget hast
  • Du keine spezifischen Risiken oder Beschwerden hast
  • Du einfach sichergehen willst, dass die Basiswerte in Ordnung sind
  • Du unter 40 bist und keine familiäre Vorbelastung hast

Der Check-up 35 ist besser als gar kein Check-up. Er deckt die wichtigsten Risikofaktoren ab: Bluthochdruck, Diabetes, Cholesterin. Für viele Menschen ist das ausreichend.

YEARS Core lohnt sich, wenn...

  • Du PKV-versichert bist (Erstattung möglich)
  • Du familiär vorbelastet bist (Herzerkrankungen, Krebs, Diabetes in der Familie)
  • Du über 30 bist und einen umfassenden Status willst
  • Dich Leistungsdaten interessieren (VO₂max, HRV, Körperzusammensetzung)
  • Du eine Baseline für Verlaufskontrollen anlegen willst
  • Du Zeit hast, Dich einen Tag lang untersuchen zu lassen

YEARS Core ist für Menschen, die mehr wollen als das Minimum. Die verstehen, dass Prävention bedeutet, Risiken zu identifizieren, bevor sie zu Problemen werden. Die bereit sind, dafür zu bezahlen.

Ein konkreter Anwendungsfall: Ein 42-jähriger Unternehmer, PKV-versichert, Vater von zwei Kindern. Sein Vater hatte mit 55 einen Herzinfarkt. Er möchte wissen, wo er steht. Der Check-up 35 würde Blutzucker und Cholesterin messen. YEARS Core würde zusätzlich ApoB, hs-CRP, HOMA-Index analysieren, das Herz per Ultraschall untersuchen, die Gefäße scannen, die Fitness per VO₂max messen. Die Wahrscheinlichkeit, ein relevantes Risiko zu entdecken, ist deutlich höher.

Kosten und PKV-Erstattung

Check-up 35: Kostenlos alle 3 Jahre

Für gesetzlich Versicherte ist der Check-up 35 eine Kassenleistung. Keine Zuzahlung, keine Rechnung. Die Praxis rechnet direkt mit der Krankenkasse ab.

Der Anspruch besteht alle drei Kalenderjahre. Das heißt, Du kannst den Check-up im Jahr Deines 35. Geburtstags machen, dann wieder mit 38, 41, usw.

YEARS Core: €1.900 mit GOÄ-Abrechnung

Das YEARS Core® Programm kostet €1.900. Zwei Kontexte helfen bei der Einordnung:

1. Was ist enthalten:

  • 87 Biomarker (allein das Laborkostenteil ist signifikant)
  • Bildgebung (Ultraschall, EKG)
  • Funktionsdiagnostik (VO₂max, Bodyplethysmographie)
  • KI-Screenings (Haut, Augen)
  • 6 Stunden Diagnostik an einem Tag
  • 60+ Seiten Health Report
  • Strategiegespräch mit Arzt

Würdest Du diese Leistungen einzeln bei verschiedenen Spezialisten abrufen, wärst Du deutlich teurer und hättest mehr Koordinationsaufwand.

2. PKV-Erstattung: YEARS rechnet nach GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) ab. Das ist die Grundlage für die Abrechnung mit privaten Krankenversicherungen.

Ob und wie viel Deine PKV erstattet, hängt von Deinem Tarif ab. Viele PKV-Tarife übernehmen einen Teil der Kosten, insbesondere wenn medizinische Indikationen bestehen. YEARS identifiziert bei der Diagnostik oft solche Indikationen, was die Erstattungschancen erhöht.

Konkrete Auskünfte gibt Deine Versicherung. YEARS kann vorab eine Kostenschätzung erstellen, die Du bei Deiner PKV einreichen kannst.

Was passiert an einem YEARS Core Tag?

Du fragst Dich vielleicht: Was genau passiert in diesen 6 Stunden? Hier ein typischer Ablauf.

Vormittag (ca. 9:00 bis 12:30 Uhr):

  • Ankunft in der Klinik Berlin-Charlottenburg
  • Anamnese-Gespräch mit dem ärztlichen Team
  • Blutentnahme für das Lab Panel
  • Körperliche Untersuchung
  • 12-Kanal-EKG
  • Bodyplethysmographie (Lungenfunktion)
  • OGTT
  • KI-Hautscreening (ATBM Master)
  • KI-Funduskopie (Netzhaut)
  • 3D-Bodyscan
  • VO₂max-Test (Ergospirometrie)
  • HRV-Test

Mittagspause:

  • Zeit für ein kleines Essen (vorher nüchtern für den OGTT)

Nachmittag (ca. 13:00 bis 15:00 Uhr):

  • Muskelkrafttests und Balance-Analysen
  • Ultraschall (Herz, Bauchorgane, Schilddrüse, Gefäße)
  • Neurokognitive Testbatterie
  • Audiometrie und Sehtest
  • Knochendichtemessung

Sechs Stunden Diagnostik an einem Tag. Aber alles läuft organisiert ab. Du musst Dich um nichts kümmern. Kein Warten, kein Terminketteln, kein Koordinieren von sechs verschiedenen Spezialisten. Alles an einem Ort.

Warum der OGTT wichtig ist

Der orale Glukosetoleranztest (OGTT) verdient eine eigene Erwähnung. Er ist Teil von YEARS Core, aber nicht Teil des Check-up 35.

Der Nüchternblutzucker, den der Check-up 35 misst, hat eine Schwäche. Er wird erst dann pathologisch, wenn die Insulinresistenz bereits fortgeschritten ist. Der Körper kompensiert so lange er kann.

Der OGTT funktioniert anders. Du trinkst eine definierte Menge Glukose. Dann wird gemessen, wie schnell Dein Blutzucker ansteigt und wie schnell er wieder sinkt. Das zeigt, wie gut Dein Körper mit Zucker umgeht, bevor der Nüchternwert aus dem Ruder läuft.

Kombiniert mit dem HOMA-Index, den YEARS ebenfalls misst, bekommst Du ein frühzeitiges Bild Deines Stoffwechselrisikos. Der Check-up 35 misst nur den Nüchternwert. Das ist wie zu prüfen, ob das Auto fährt, ohne zu testen, wie es auf der Autobahn performt.

Was YEARS Core NICHT enthält

Transparenz ist wichtig. YEARS Core ist das Einstiegsprogramm. Es gibt Leistungen, die erst in den höheren Programmen enthalten sind.

Nicht in Core enthalten:

  • Ganzkörper-MRT (erst ab YEARS Evolve®)
  • Liquid Biopsy (Krebsfrüherkennung per Bluttest)
  • Biologische Uhren (epigenetisches Alter)
  • Biobank (Kryokonservierung von Proben)
  • Testosteron, DHEA-S, Cortisol (erweiterte Hormone)
  • Genetik / Genomik
  • Monatliches Coaching

Wenn Du diese Leistungen möchtest, ist Evolve® oder Ultimate® die passende Wahl. Core ist die Baseline. Evolve® fügt MRT, Liquid Biopsy und Biobank hinzu. Ultimate® integriert zusätzlich Genomik, Epigenomik und Mikrobiomik.

Fazit: Der richtige Check-up für Deine Situation

Der Check-up 35 und YEARS Core® sind keine direkten Konkurrenten. Sie erfüllen unterschiedliche Zwecke.

Der Check-up 35 ist das Basis-Screening, kostenfrei, für alle GKV-Versicherten. Er deckt Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck ab. Besser als nichts, aber kein vollständiges Bild.

YEARS Core ist der umfassende Diagnostiktag. 87 Biomarker, Bildgebung, Funktionsdiagnostik, KI-Screenings, Strategiegespräch. Für PKV-Versicherte, Gesundheitsbewusste, Menschen mit familiärer Vorbelastung. Ein Investment in Klarheit über den eigenen Körper.

Die Entscheidung hängt von Deiner Situation ab:

Hast Du kein Budget für private Diagnostik? Mach den Check-up 35. Er ist kostenlos und deckt die wichtigsten Risikofaktoren ab.

Hast Du familiäre Vorbelastung, bist PKV-versichert, oder willst Du einfach genau wissen, wo Du stehst? Dann lohnt sich YEARS Core. Die 87 Biomarker, die Bildgebung und das Strategiegespräch liefern ein vollständigeres Bild als jeder Hausarzt-Besuch.

Der nächste Schritt ist einfach: Kontaktiere YEARS für ein unverbindliches Beratungsgespräch. Das Team klärt, welches Programm für Dich passt und beantwortet Fragen zur PKV-Erstattung.

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Dieser Artikel ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wende Dich bitte an Deinen Arzt oder an das YEARS-Ärzteteam.

Zuletzt aktualisiert: März 2026

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Häufige Fragen zu diesem Thema

Kann ich YEARS Core nutzen, wenn ich gesetzlich versichert bin?

Ja. YEARS Core steht allen offen, unabhängig von der Versicherung. Allerdings übernehmen gesetzliche Kassen die Kosten in der Regel nicht, weil der Leistungsumfang deutlich über den gesetzlichen Vorsorgekatalog hinausgeht. Du müsstest die 1.900 Euro also selbst zahlen. Wir rechnen nach der Gebührenordnung für Ärzte ab, sodass Du eine Rechnung mit einzeln ausgewiesenen Positionen erhältst. Für gesetzlich Versicherte ändert das an der Erstattung nichts, es macht die Leistungen aber nachvollziehbar. Wichtig zu wissen: Dein Anspruch auf den Check-up 35 bleibt daneben bestehen, ebenso der auf die gesetzliche Krebsvorsorge. Beides solltest Du nicht durch einen privaten Check ersetzen. Frag im Zweifel Deine Kasse, bevor Du buchst, statt auf eine Kulanzregelung zu hoffen.

Ist der Check-up 35 schlecht?

Nein. Er ist ein sinnvolles Basis-Screening und deckt die häufigsten Risiken mit minimalem Aufwand ab. Für Menschen ohne spezifische Risiken und ohne Budget für private Diagnostik ist er besser als gar kein Check-up, und er kostet nichts. Die Erwartung, er könne ein vollständiges Gesundheitsbild liefern, erfüllt er allerdings nicht. Er ist bewusst schmal angelegt, weil ein Screening für die gesamte Bevölkerung andere Kriterien erfüllen muss als eine individuelle Standortbestimmung: Es muss günstig, schnell und in der Breite vertretbar sein. Wer mehr Tiefe will, zahlt sie privat und nimmt dafür auch mehr Zufallsbefunde in Kauf, die abgeklärt werden wollen. Wer ihn wahrnimmt, hat mehr getan als die Mehrheit, die ihn verfallen lässt.

Wie oft sollte ich einen Check-up machen?

Der Check-up 35 ist alle drei Jahre vorgesehen. YEARS Core kann jährlich wiederholt werden, um Verlaufskontrollen zu ermöglichen. Die Entscheidung hängt von Deiner Situation und Deinem Budget ab. Für gesunde Menschen ohne Vorbelastung ist ein Abstand von zwei bis drei Jahren zwischen den großen Baselines meist ausreichend, während einzelne auffällige Werte dazwischen gezielt kontrolliert werden können, oft schon beim Hausarzt und deutlich günstiger. Bei bekannten Risiken oder wenn Du gerade aktiv etwas veränderst, ist der jährliche Rhythmus sinnvoller, weil sich erst im Verlauf zeigt, ob eine Maßnahme wirkt. Ein einzelner Messwert ohne Vorgeschichte sagt vergleichsweise wenig. Sprich das Intervall im Strategiegespräch an, dann legen wir es gemeinsam anhand Deiner Werte fest.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Beim Check-up 35 bespricht der Arzt die Ergebnisse sofort. Du bekommst in der Regel kein schriftliches Dokument, außer vielleicht einer Notiz in der Patientenakte. Bei YEARS Core erhältst Du einen über 60 Seiten umfassenden Health Report. Alle Biomarker sind dokumentiert, mit Normwerten verglichen und grafisch aufbereitet. Etwa zwei Wochen nach dem Besuch folgt das Strategiegespräch mit einem Arzt, der alle Ergebnisse einordnet und einen Aktionsplan erstellt. Der schriftliche Report hat einen praktischen Nebeneffekt, der oft unterschätzt wird: Du kannst ihn zu Deinem Hausarzt mitnehmen, und beim nächsten Check lassen sich Verläufe vergleichen statt Momentaufnahmen. Frag beim Check-up 35 aktiv nach einer Kopie Deiner Laborwerte, dann hast Du zumindest die Zahlen.

Deckt YEARS Core auch Krebsvorsorge ab?

YEARS Core enthält keine spezifische Krebsvorsorge wie eine Darmspiegelung oder ein Mammographie-Screening. Das KI-gestützte Hautscreening kann Hautveränderungen früh erkennen, deckt aber eben nur die Haut ab. Wer umfassendere Krebsfrüherkennung möchte, findet diese im YEARS Evolve® Programm mit Ganzkörper-MRT und Liquid Biopsy. Wichtig ist dabei die Einordnung: Auch diese Verfahren ersetzen die etablierte organspezifische Vorsorge nicht. Koloskopie und Mammographie sind für ihre jeweilige Krebsart die besser belegten Methoden, weil sie Vorstufen finden, die noch kein Signal ins Blut abgeben. Die gesetzliche Krebsvorsorge solltest Du also unabhängig vom gewählten Programm weiterhin wahrnehmen. Sie ist kostenlos und für ihre jeweilige Krebsart die besser belegte Methode.

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